Dienstag, 24.04.2018
 
Seit 14:35 Uhr Campus & Karriere

Aktuelle Themen

Bayerisches Psychiatriegesetz"Psychisch Kranke werden behandelt wie Straftäter"

INTERVIEW Arno Deister, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, hat das geplante Bayerische Psychiatriegesetz kritisiert. Eine psychische Erkrankung allein sei keine Gefährung, sagte er im Dlf. Der Gesetzesentwurf sieht vor, persönliche Daten von Menschen, die unfreiwillig in eine Nervenklinik eingewiesen wurden, zu speichern.

Streit um Werbung für Schwangerschaftsabbrüche"Es wäre unschädlich, den 219a komplett zu streichen"

INTERVIEW Der Paragraf 219a verbietet Werbung für Abtreibungen. Die SPD-Sozialpolitikerin Daniela Kolbe hält ihn für nicht mehr zeitgemäß. Ohne den Paragrafen hätten Ärzte Rechtssicherheit und Frauen könnte sich ausreichend informieren, sagte sie im Dlf. Es brauche einen neuen, gemeinsamen Gesetzesentwurf von Union und SPD.

Atomabkommen mit dem IranTrittin: Zweifel an Einigung mit China und Russland

INTERVIEW Der Grünen-Außenpolitiker Jürgen Trittin hält neue US-Sanktionen gegen den Iran für wahrscheinlich. Damit würde Donald Trump den Iranern einen Vorwand liefern, aus dem Atomabkommen auszusteigen. Er sagte im Dlf, um das Abkommen zu retten, müsse sich Europa nicht nur mit den USA, sondern auch mit China und Russland einigen.

Korruptionsvorwürfe im Europarat"Strenz muss ihr Bundestagsmandat zurückgeben"

INTERVIEW Mitgliedern des Europarats wird Korruption vorgeworfen, darunter auch der CDU-Bundestagsabgeordneten Karin Strenz, die 22.000 Euro aus Aserbaidschan erhalten haben soll. Der Europa-Parlamentarier Frank Schwabe (SPD) fordert ihren Rücktritt. Er kritisierte auch den Umgang der Unionsfraktion im Bundestag mit dem Fall.

Lage in und um Syrien Hunger, Wassernotstand und keine Perspektive

Rund 13 Millionen Syrer benötigen derzeit humanitäre Hilfe. Doch von den dreieinhalb Milliarden Dollar, die die Vereinten Nationen dafür 2018 brauchen, sind zurzeit nur gut 14 Prozent in der Kasse. Das hat Folgen: Nicht nur für die Geflüchteten, sondern auch für die Nachbarländer, die den Menschen Schutz bieten.

Zeitversetzt hören

Bedienoberfläche des BETA-Timeshift Players (Deutschlandradio)

Sendungsbeginn verpasst? Unser Player in Beta-Version ermöglicht zeitversetztes Hören. Spulen Sie in 15-Sekunden-Schritten bis zu zwei Stunden zurück, solange das Playerfenster geöffnet ist. Rückmeldungen bitte an den Hörerservice.

Programmtipps


Entdecken Sie den Deutschlandfunk