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100 Jahre allgemeine Relativitätstheorie

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Ein Chip aus Quarzglas mit einem Albert-Einstein-Motiv darauf wird mit einer Pinzette über einen beleuchteten Mikroskoptisch gehalten. (picture alliance / dpa / Felix Kästle)

Vor 100 Jahren stellte Albert Einstein in Berlin die allgemeine Relativitätstheorie vor. Ein knapper Satz mathematischer Gleichungen, der bis heute als perfekte Beschreibung der vertrautesten aller Naturkräfte gilt - der Gravitation. Doch der Weg zum revolutionären Regelwerk war steinig: Acht Jahre rang Einstein um die richtigen Konzepte, büffelte hochabstrakte Mathematik und musste am Ende befürchten, von anderen überrundet zu werden.

Der Einsteinturm am Telegraphenberg in Potsdam (Frank Grotelüschen)

Einstein auf dem Prüfstand (5) Die Rotverschiebung im Schwerefeld

1911 machte Einstein eines seiner Gedanken-Experimente: Ein Lichtteilchen trifft im freien Fall auf den Boden. Laut Energieerhaltungssatz müsste es während des Weges kinetische Energie tanken und beim Aufschlag eine etwas höhere Frequenz haben als zu Beginn seiner Reise. Andersherum müsste sich die Frequenz eines Lichtteilchens verringern, wenn es vom Boden nach oben fliegt - und damit der Gravitationskraft entgegen. Diese sogenannte Rotverschiebung im Schwerefeld wurde zu einer der wichtigsten Vorhersagen der Allgemeinen Relativitätstheorie von 1915.

Wie Einstein seine Theorie schuf
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