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3D-DruckerKunsthaut zum Mitnehmen

Krankenwagen (dpa)
Moderne Technik gehört zum Krankenwagen dazu - bald auch ein 3D-Drucker? (dpa)

Geht es nach Forschern aus Kanada, könnten Sanitäter Wunden vielleicht bald zudrucken.

Wissenschaftler der Universität Toronto arbeiten an einem tragbaren 3D-Drucker, der eine Art künstliche Haut auf die Wunde legt. Sie wollen dafür sorgen, dass ihr Gerät zum Beispiel mit an eine Unfallstelle kann - bis jetzt sind 3D-Drucker in der Medizin noch zu groß und ziemlich sperrig.

Die Forscher zeigen, wie der Prototyp ihres Geräts künstliche Haut wie Tesafilm auf einen Untergrund klebt. Bei der Kunsthaut handelt es sich um einen Mix verschiedener Stoffe, unter anderem Eiweiße. Der soll dafür helfen, dass sich über einer Wunde schnell neue, echte Haut bilden kann.

Diese Nachricht wurde am 14.05.2018 im Programm Deutschlandfunk Nova gesendet.