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AbschlussberichtEx-FBI-Chef Comey vom Vorwurf der politischen Beeinflussung freigesprochen

Das Bild zeigt den früheren FBI-Direktor James Comey im Oktober 2016. (picture-alliance / dpa / EPA / Shawn Thew)
Das Bild zeigt den früheren FBI-Direktor James Comey im Oktober 2016. (picture-alliance / dpa / EPA / Shawn Thew)

Das US-Justizministerium hat den früheren FBI-Direktor Comey vom Vorwurf entlastet, er sei bei der Untersuchung der E-Mail-Affäre von Hillary Clinton politisch beeinflusst gewesen.

Im Abschlussbericht des Ministeriums heißt es, Comey sei zwar von den Normen der Behörde abgewichen, von einer Beeinflussung könne aber nicht die Rede sein. Clinton hatte als US-Außenministerin dienstliche E-Mails über ihren privaten Account verschickt, was die Republikaner im Wahlkampf zu heftigen Angriffen nutzten. Comey entschied nach einer Untersuchung, dennoch keine Anklage gegen Clinton zu empfehlen. Dies war einer der Gründe, warum Trump ihn im Mai 2017 entließ.

Diese Nachricht wurde am 16.06.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.