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ADFC-UmfrageMünster bleibt fahrradfreundlichste Stadt, aber...

Radfahrer in der Altstadt von Münster. Im Hintergrund die Lambertikirche. (picture alliance / dpa / Friso Gentsch)
Radfahrer in der Altstadt von Münster. Im Hintergrund die Lambertikirche. (picture alliance / dpa / Friso Gentsch)

Die Stadt Münster hat ihren Ruf als deutsche Fahrradmetropole gefestigt.

Die Universitätsstadt wurde vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs erneut zur fahrradfreundlichsten Gro�?stadt Deutschlands gekürt worden.

Für den regelmäßigen, allerdings nicht repräsentativen Fahrradklima-Test hatte der ADFC im vergangenen Jahr rund 120.000 Radfahrer in mehr als 500 deutschen Städten befragt, unter anderem zu den Themen Sicherheit und Rad-Infrastruktur. Trotz des verteidigten Spitzenplatzes: Der ADFC bescheinigt Münster auch Schwächen: Die Infrastruktur sei nicht ausreichend für die vielen Radfahrer - und die Zahl der Unfälle steige.

Bei den Städten mit 100.000 bis 200.000 Einwohnern verlor Erlangen seinen Spitzenplatz an Göttingen. Bei den kleineren Kommunen mit 50.000 bis 100.000 Bürgern machte erneut Bocholt das Rennen. Aufsteiger - also die Städte mit den größten Verbesserungen seit dem letzten Test 2014 - sind unter anderem Bochum, Marburg, Pforzheim und Baunatal.

Das sogenannte Fahrradklima insgesamt, also die wahrgenommene Fahrradfreundlichkeit deutscher Städte und Gemeinden, verschlechterte sich seit der Umfrage von 2014 leicht. Genervt sind Radfahrer vor allem von Baustellen oder Falschparkern auf Radwegen, ungeeigneten Ampelschaltungen und zu schmalen Radwegen. Mehr als 60 Prozent fühlen sich beim Radfahren nicht sicher. Auch der massenhafte Fahrraddiebstahl wird in fast allen Städten als schwerwiegendes Problem wahrgenommen.