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AfghanLeaks

Vom Verschwinden der Threat Reports

Von Marc Thörner

Zwei aufgerufene Websites von WikiLeaks, die sich auf geheime Dokumente zum Afghanistankrieg beziehen. (picture alliance / dpa)
Zwei aufgerufene Websites von WikiLeaks, die sich auf geheime Dokumente zum Afghanistankrieg beziehen. (picture alliance / dpa)

Tausende geheimer US-Armeeberichte, die so genannten Afghanistan-Warlogs stellte Wikileaks im Juli 2010 ins Netz. Ihr Herzstück: rund 15.000 Threat Reports afghanischer Agenten und Doppelagenten. Für die US-Regierung war es Verrat, für Wikileaks ein Akt der Transparenz, um der Weltöffentlichkeit ungefiltert Informationen über die Situation in Afghanistan zugänglich zu machen.

Nur wenige Medien erhielten diese Reports, damit sie zeitgleich als Coup ihre Auswertungen veröffentlichen. So auch Marc Thörner.

Doch wer heute im Internet nach den Threat Reports sucht, wird sie nicht finden. Was ist mit den 15.000 Quellen geschehen? Und was steht in den Dokumenten?


Co-Produktion: WDR/DLF 2012

Das für den 10.7.2012 angekündigte Feature "Die vergessene Arabellion. Eine Reise in die Westsahara" von Marc Thörner verschieben wir auf den 2. Oktober 2012, 19.15 Uhr.

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