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StartseiteSport am Wochenende"Die Menschen in Gabun haben gerade andere Sorgen"08.01.2017

Afrika-Cup 2017"Die Menschen in Gabun haben gerade andere Sorgen"

Mitte Januar 2017 beginnt in Gabun der Afrika-Cup. In der Bevölkerung rechnet Linda Staude nicht mit allzu großer Begeisterung für das Fußballspektakel. Es könne aber sein, "dass man das Event für politische Demonstrationen nutzt", sagte die Afrika-Korrespondentin im DLF.

Linda Staude im Gespräch mit Philipp May

Issa Hayato vom afrikanischen Fußballverband CAF verkündet im April 2015 Gabun als Ausrichter des Afrika Cup 2017. (dpa / picture alliance / Khaled Elfiqi)
Gabun richtet den Afrika-Cup 2017 aus. (dpa / picture alliance / Khaled Elfiqi)
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Gabun sei politisch gesehen schon seit Jahrzehnten in den Händen einer einzigen Familie, berichtete Afrika-Korrespondentin Linda Staude in der Sendung "Sport am Sonntag". Rund um die Wahlen im vergangenen Jahr warf die Opposition der Regierung Wahlfälschungen vor - es kam zu gewaltsamen Ausschreitungen.

Wirtschaftlich und politisch schwierig

Linda Staude hält es für möglich, dass die Opposition den vom 14. Januar bis 5. Februar 2017 in Gabun stattfindenden Afrika-Cup für Demonstrationen nutzt, um die Weltpresse vor Ort auf die Probleme im autokratisch regierten Land aufmerksam zu machen. Und davon gebe es einige: Schwächelnde Wirtschaft, hohe Arbeitslosigkeit - in dieser Situation sei "Fußball nicht wirklich das Interesse Nummer 1 vieler Gabuner", sagte Staude. Es könnte am Rande des Sportevents durchaus auch zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften kommen.

Das gesamte Gespräch können Sie mindestens sechs Monate in unserer Mediathek nachhören.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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