Montag, 20.11.2017
StartseiteMusikjournalEine ungewohnte Distanz zu Wozzeck23.10.2017

Alban Bergs Oper in DüsseldorfEine ungewohnte Distanz zu Wozzeck

Ein Klassiker des frühen 20. Jahrhunderts feierte an der Deutschen Oper am Rhein Premiere: "Wozzeck" von Alban Berg. Die Inszenierung von Stefan Herheim sei perfektionistischer als man es von ihm gewohnt sei, erklärt Musikjournalist Christoph Schmitz. Es sei ihm nicht gelungen, das Leiden Wozzecks zu vermitteln.

Christoph Schmitz im Gespräch mit Christoph Vratz

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Bo Skovhus als Wozzeck und Chor der Deutschen Oper am Rhein (Karl Foster)
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Bislang stünde der Opernregisseur Stefan Herheim für "handgemachtes Musiktheater aus der guten alten Zeit, aber mit neuen Erzählmitteln", so Schmitz. Insgesamt sei die Inszenierung aber sehr stark besetzt. "Regisseur, Sänger und Orchester waren gut", resümiert Schmitz.

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