Lebenszeit / Archiv /

 

Altersdiskriminierung

In Deutschland alltäglich?

Eine Sendung von Petra Ensminger und Michael Roehl (Moderation)

Im Berufsleben gibt es immer wieder Fälle von Altersdiskriminierung.
Im Berufsleben gibt es immer wieder Fälle von Altersdiskriminierung. (dapd / Winfried Rothermel)

Es ist ein Problem, das schwer zu fassen ist: mal wird ein Kredit nicht gewährt, mal eine Operation ausgeredet, Verträge werden nicht verlängert oder eine Bewerbung wird unter fadenscheinigen Argumenten abgelehnt. Dahinter könnte Altersdiskriminierung stecken, aber beweisen?

Meist wird der wahre Grund für die Ablehnung nicht genannt, mit dem Alter hat das alles vordergründig nichts zu tun, aber in Wahrheit…?

Problem Altersdiskriminierung, die Dunkelziffer ist recht hoch. Gerade erst hat eine Befragung ergeben, dass Betroffene sich nicht trauen, gegen die Benachteiligung vorzugehen. Auch weil Diskriminierung aufgrund des Alters als normal empfunden wird. Altersdiskriminierung in Deutschland also ein nur allzu alltägliches Phänomen?

Und es trifft nicht nur Senioren. Auch junge Menschen fühlen sich aufgrund ihres Alters benachteiligt, sogar in beträchtlicher Zahl. Ob jung, ob alt, insgesamt klagt laut Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes jeder fünfte über Altersdiskri-minierung und das wollen wir in der Lebenszeit genauer wissen: Wie verbreitet ist das Problem? Wen trifft es, und in welchen Lebensbereichen? Haben Sie auch schon einmal das Gefühl gehabt, dass Ihnen aufgrund ihres Alters Unrecht geschehen ist? Haben Freunde, Bekannte solche Dinge schon erlebt? Was muss passieren, damit in Deutschland – auch mit Blick auf den demographischen Wandel- endlich vorurteilsfrei mit Alter und älter werden umgegangen wird?

Rufen Sie uns an, die europaweit kostenfreie Telefonnummer lautet:
00800 4464 4464, oder mailen Sie an folgende Adresse: lebenszeit@dradio.de.


Mit dabei sein werden:

- Bernhard Franke, Anti-Diskriminierungsstelle des Bundes

- Ulrike Schneider, Stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirats Düsseldorf

- Prof. Dr. Gerhard Naegele, Direktor des Instituts für Gerontologie an der Universität Dortmund

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Lebenszeit

Diagnose KrebsPlötzlich ist alles anders

Ein Arzt spricht mit seiner Patientin.

Sie kommt als Blitz aus heiterem Himmel. Oder als schleichende Angst, die dann plötzlich zur lähmenden Gewissheit wird. Die Diagnose Krebs zerstört von einem Tag auf den anderen den Lebensalltag eines jeden Patienten. Es ist schwer, mit den Konsequenzen dieser Gewissheit umzugehen.

Die relaxte GenerationVerweigern sich die Jungen dem beruflichen Hamsterrad?

Ein Mann sitzt abends in einem Büro an einem vollen Schreibtisch und arbeitet.

"Karriere ja, aber nicht um jeden Preis", ist die Lösung vieler junger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zwischen 20 und 35 Jahren. Sie legen stattdessen Wert auf flexible Arbeitszeiten, fordern Teilzeitmodelle, Auszeiten, um für Familie und Freizeitgestaltung mehr Zeit zu haben. Dafür nehmen sie auch Einbußen beim Verdienst in Kauf.

TrauerarbeitNach dem Tod der Eltern

Ein brauner Krückstock lehnt an einem Sessel. 

Für viele bedeutet es das endgültige Ende der Kindheit: Wenn Vater und Mutter gestorben sind, drängt sich inmitten der Trauer auch noch die Frage auf: Was passiert nun mit dem Elternhaus, mit dem Zuhause aus Kindertagen?