Wissenschaft im Brennpunkt / Archiv /

Am Puls der Arktis

Meeresforscher erkunden die Folgen des Klimawandels

Eine Reportage von Stefanie Schramm

Deutschlandfunkautorin Stefanie Schramm an Bord des deutschen Forschungseisbrechers "Polarstern".
Deutschlandfunkautorin Stefanie Schramm an Bord des deutschen Forschungseisbrechers "Polarstern". (Stefanie Schramm)

Die Arktis gilt als wichtiges Frühwarnsystem für den Klimawandel: In den vergangenen 50 Jahren sind die Temperaturen dort doppelt so stark gestiegen wie im weltweiten Durchschnitt. In diesem Jahr steht die Region unter besonderer Beobachtung:

Das Meereis ist so stark geschmolzen wie noch nie – zugleich muss auf der Weltklimakonferenz in Doha endlich eine Nachfolgeregelung für das Kyoto-Protokoll gefunden werden, es läuft Ende des Jahres aus.

Bei 80 Prozent Eisbedeckung ist in der Framstraße das Einholen von Messgeräten schwierig.Schiff im Eis (Stefanie Schramm)Mit dem größten deutschen Forschungsschiff Polarstern können Wissenschaftler in Regionen vordringen, die sonst kaum zugänglich sind. In der Framstraße, zwischen Spitzbergen und Grönland, fühlen sie der Arktis den Puls: messen Temperatur und Kohlendioxidsättigung, dokumentieren den Zustand des Zooplanktons und halten Ausschau nach Walen. Wissenschaft im Brennpunkt hat die Expedition begleitet

"Manuskript zur Sendung:"

Am Puls der Arktis

"Weiterführende Links:"

Seiten des Deutschlandradios:

     &nbspKlimaforscher sieht durch Eisschmelze Ökosystem Arktis bedroht
     &nbsp (Umwelt und Verbraucher vom 28.08.12)

     &nbspWettlauf in die Kälte - Eine Lange Nacht aus dem ewigen Eis
     &nbsp (Lange Nacht vom 07.01.12)

     &nbspArktische Überraschung - Algenblüten auch unter Meereis möglich
     &nbsp (Forschung Aktuell vom 11.06.12)

     &nbspDas arktische Meereis schrumpft auf Rekordminimum
     &nbsp (Umwelt und Verbraucher vom 15.09.11)

     &nbsp Auf Expedition mit dem Polarstern
     &nbsp (Profil vom 15.09.11)

     &nbsp Wissenschaftler vermessen Eisdicke am Nordpol
     &nbsp (Forschung Aktuell vom 12.02.08)

     &nbspUmbruch an den Enden der Welt
     &nbsp (Aktuell vom 08.02.08)

     &nbspForschen im Eismeer
     &nbsp (Arktistagebuch vom 03.07.07)


Links ins Netz:

     &nbsp Arktisforschung am Alfred-Wegener-Institut

     &nbsp FS Polarstern - ein schwimmendes Großlabor

     &nbsp Messprojekt in der Framstraße: ACOBAR

     &nbsp Geomar - Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel

     &nbsp Max-Planck-Institut für Meteorologie - Ozean im Erdsystem

     &nbsp National Snow and Ice Data Center (USA)

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Wissenschaft im Brennpunkt

E-MobilitätDie Elektroauto-Batterie – das unbekannte Wesen

Batterien sind langweilig, schwer, teuer, unästhetisch. Ein Elektroauto zu fahren mag sexy sein, die Akkus unter der Rückbank und die Suche nach der nächsten Schnellladestation sind es nicht. Oder doch?

Sendereihe "Amok" Teil 2: Überleben

Eine verzweifelte junge Frau hockt auf einem Bett. Im Vordergrund: Tabletten. 

Menschen, die den Amoklauf eines anderen überlebt haben, entwickeln oftmals eine posttraumatische Belastungsstörung. Immer wieder durchleben sie die belastenden Erlebnisse. Da scheint intensive psychologische Behandlung fast ein Muss. Aber: Manchmal kann Therapie hier auch schaden.

Sendereihe "Amok" Teil 1: Täterprofile

Eine Neun-Millimeter-Patrone 

Immer wieder wird nach einem Amoklauf versucht, verdächtige Eigenheiten in der Psyche des Täters auszumachen - auch dann, wenn er selbst bei der Tat ums Leben gekommen ist. Ob durch solche Analysen tatsächlich Geschehnisse wie das auf der Insel Utøya verhindert werden können, ist aber umstritten.