• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 03:30 Uhr Forschung aktuell
StartseiteCampus & KarriereAntje bekommt eine Einladung, Ayse eine Absage31.01.2015

Anonyme Bewerbung Antje bekommt eine Einladung, Ayse eine Absage

Bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen - so hat es eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung jetzt gezeigt - entscheiden sich nur wenige deutsche Betriebe für junge Menschen mit ausländischen Wurzeln. 60 Prozent der bundesweit 450.000 Ausbildungsbetriebe haben noch nie einen Azubi mit Migrationshintergrund eingestellt, weil man Sorge vor Sprachbarrieren habe und kulturellen Unterschieden.

Moderation: Kate Maleike

Vordruck für eine anonyme Bewerbung ohne Foto, Name und Alter (dpa / picture alliance / Jens Büttner)
Vordruck für eine anonyme Bewerbung ohne Foto, Name und Alter (dpa / picture alliance / Jens Büttner)

Dabei suchen Unternehmen doch händeringend nach Nachwuchskräften. Als Konsequenz fordern nun viele Migranten- und Integrationsverbände mehr anonymisierte Bewerbungsverfahren, die seit 2011 in Deutschland in Pilotprojekten erprobt werden. Unternehmensverbände kritisieren diese Verfahren dagegen als zu aufwendig und wenig zielführend.

Campus & Karriere fragt: Kann ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren helfen, was sind Vor- und Nachteile? Wie läuft es ab und welche Erfahrungen gibt es inzwischen? Hat Deutschland ein handfestes Diskriminierungsproblem auf dem Arbeitsmarkt oder handelt es sich eher um unbewusstes Ausgrenzen?

Gesprächsgäste sind

  • Dr. Alexander Böhne, Personal-Experte bei der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände
  • Sebastian Bickerich, Pressesprecher der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Als Beitrag vorgesehen:

Philip Banse
Berlin testet gerade
Wie funktioniert eine anonyme Bewerbung

Simone Miller
Migrationshintergrund - Ablehnungsgrund?
Echo aus Unternehmen und Handelskammern in der Region Köln/Bonn 

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk