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AntiterrorübungPolizei simuliert Anschlag auf Ausstellungseröffnung

Schwerbewaffnete Polizisten mit Atemschutzmasken proben mit Feuerwehrleuten in Schutzanzügen den Ernstfall eines Anschlags mit Biowaffen. (pa/dpa/Jutrczenka)
Schwerbewaffnete Polizisten mit Atemschutzmasken proben mit Feuerwehrleuten in Schutzanzügen den Ernstfall eines Anschlags mit Biowaffen. (pa/dpa/Jutrczenka)

In Berlin beendet die Polizei heute ihre Großübung zur Überwältigung eines bioterroristischen Anschlags.

Wie DLF-Sicherheitsexperte Gerwald Herter berichtet, wird ein Angriff mit Krankheitserregern, Pestbakterieren und pflanzlichem Gift auf eine Austellungseröffnung simuliert. Beteiligt sind Landespolizei, BKA, GSG9 und Robert-Koch-Institut. Sie fahnden nach Terroristen, behandeln und isolieren Opfer, heben ein Labor aus und überprüfen Wohnungen von Verdächtigen. Das dreitägige Übungsszenario mit dem Namen "Wunderbaum" sei in dem Umfang einmalig und international selten, sagte Herter.

Zugleich betonte er, dass in Deutschland zwar grundsätzlich eine hohe Anschlagsgefahr bestehe. Die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs mit biologischen Kampfstoffen sei aber eher gering. Für Terroristen sei es schwer, Krankheitserreger zu erwerben und diese bei einem Attentat zu verbreiten.