Umwelt und Verbraucher / Archiv /

 

App in den Urlaub!

Was taugen Reiseführer für Smartphones?

Von Sabrina Loi

Mit der App in den Urlaub - Sabrina Loi hat gute Erfahrungen gemacht.
Mit der App in den Urlaub - Sabrina Loi hat gute Erfahrungen gemacht. (picture alliance / dpa)

Reiseführer-Apps für das Handy sind günstiger und leichter als ihre Pendants in Buchform und bieten sogar mehr - sagen die Anbieter. Unsere Autorin Sabrina Loi hat es ausprobiert und ist mit zwei Apps auf dem Handy nach Vancouver geflogen, um den Praxistest zu machen.

Vom Aufbau her ähneln Reiseführer-Apps ihren klassischen Pendants in Buchform: Auch die Reiseführer-Apps bieten Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Museen, Hotels und Restaurants. Darüber hinaus punkten sie mit praktischen Funktionen, sortieren die Örtlichkeiten nach bestimmten Kriterien, zeigen auf der Karte an, wo man sich befindet oder stellen gleich ganze Routen individuell nach Wunsch zusammen.

Testmöglichkeiten vor dem Kauf

Kostenpflichtige Apps liegen preislich zwischen etwa drei und zehn Euro – abhängig vom Anbieter und Zielort. Häufig kann man eine Vorschau, bei manchen Anbietern sogar einen ganzen Reiseführer für ein Beispielziel komplett herunterladen und sich so mit den Funktionen vertraut machen. Wer kein Geld ausgeben möchte, kann sich auch nach kostenlosen Apps für sein Reiseziel umsehen. Meist bestehen diese allerdings nur aus einer Beschreibung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Kartenfunktionen stehen dann kaum zur Verfügung oder benötigen eine Internetverbindung. Vorsicht: Hier kann es gerade im Ausland zu hohen Roaminggebühren kommen!

Keine Extrakosten im Ausland

Die meisten – vor allem die kostenpflichtigen – Apps bieten an, alles nötige Material direkt auf das Telefon herunter zu laden. Das ist besonders praktisch bei Auslandsreisen: Es fallen keine teuren Roaminggebühren fürs Internet an, denn alle Informationen sind offline verfügbar. Dank GPS funktionieren die Karten mitsamt Ortung trotzdem problemlos. So hat man immer im Blick, welche Sehenswürdigkeiten oder Restaurants sich in der unmittelbaren Umgebung befinden. Praktisch: Man kann direkt drauf klicken und hat dann alle wichtigen Infos zur Hand – ohne Suchen oder Blättern. Manche App bietet sogar eine Routenfunktion an, so wird man geradewegs zur gewünschten Sehenswürdigkeit navigiert. Andere zeigen lediglich den eigenen Standort auf der Karte, was jedoch zumindest die Orientierung erleichtert.

Ausführliche Informationen zum Reiseziel

Im Reiseführer schmökern, um sich ein Bild von seinem Urlaubsziel zu machen, kann man auch bei den Apps: Neben den Beschreibungen der einzelnen Sehenswürdigkeiten gibt es meist auch Infos zu Land und Leuten sowie allgemeine Reisehinweise. Viele Apps zeigen auch Bewertungen anderer Nutzer an und bieten an, selber eine abgeben. Für Letzteres ist allerdings immer eine Registrierung nötig. Für die alleinige Nutzung der Apps muss man sich hingegen nicht registrieren. Wer gerne Eselsohren in seine Reiseführer macht oder sich persönliche Notizen aufschreibt, sollte beim App-Kauf darauf achten, dass diese Funktionen inbegriffen sind. Einige Apps erlauben die Auswahl von Favoriten und das Erstellen von Notizen. Andere sind eher statisch aufgebaut und bieten diese Möglichkeit erst nach einer Registrierung an und dann auch nur übers Internet. Viele klassische Reiseführermarken bieten ihre Bücher ebenfalls in App-Form an. Wer nun nach seinem Lieblingsreiseführer als App sucht, sollte aber unbedingt auf das Erscheinungsdatum achten: Teilweise sind die Bücher aktueller als die Apps.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Umwelt und Verbraucher

Deutsche BahnVersteckte Schnäppchen auf Fernbus-Portalen

Züge der Deutschen Bahn in Frankfurt am Main

Viele Reisende sind wegen der hohen Ticketpreise der Deutschen Bahn für normale Fahrkarten auf Fernbusse umgestiegen. Dabei gibt es auch günstige Angebote. Die Bahn versteckt sie aber zum Beispiel auf Vergleichsportalen für Fernbusse. Also genau da, wo Menschen suchen, denen die Bahn eigentlich zu teuer ist.

Schädlingsbefall Massives Waldsterben befürchtet

UnternehmensbeteiligungSchafaktien und andere Genussrechte

Färöer-Inseln: Schafe stehen in der Nähe der Gemeinde Tjornuvik an einem Hang. Die autonome, zu Dänemark gehörende Inselgruppe Färöer liegt im Nordatlantik zwischen Island, Schottland und Norwegen

Lange Zeit waren das Sparbuch und die Lebensversicherung die liebsten Anlageformen der Deutschen. Doch die Zinsen sind seit Jahren im Keller. Eine alternative Geldanlage sind Genussrechte - doch das Risiko ist vergleichsweise hoch.