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StartseiteDas Feature"That's why I still sing the blues"17.02.2015

Arbeiterlieder"That's why I still sing the blues"

Alte Worksongs und neue Arbeitskämpfe in den Südstaaten

In den Südstaaten der USA gehen seit Langem Arbeit und Musik ein besonderes Bündnis ein. Afrikanische Musiktraditionen wurden zu Zeiten der Sklaverei brutal unterdrückt. Die Klagerufe (Hollers) der Schwarzen bei der harten Feldarbeit legten den Grundstein für Gospel, Blues und Jazz.

Von Sebastian Meissner

Sklaven im Jahre 1895 vor ihrer Hütte auf einem Baumwollfeld. (Imago / UIG)
Schwarze Arbeiter im Jahre 1895 vor ihrer Hütte auf einem Baumwollfeld. (Imago / UIG)
Weiterführende Information

Fotos von den Recherchereise von Sebastian Meissner auf Flickr hier und hier

Eine längere und englischsprachige Version des Features auf Soundcloud

Noch nach dem Ende der Sklaverei konnten schwarze Häftlinge weiterverpachtet werden. Alan Lomax hat das musikalische Zusammenspiel von Werkzeug und Stimmen eindrucksvoll dokumentiert. Jenseits von Touristenorten wie Memphis und New Orleans versuchen Enthusiasten heute die Geschichte des Blues im Bundesstaat Mississippi, dem Geburtsort des Blues, möglichst authentisch ans Publikum zu bringen.

50 Jahre nach der Bürgerrechtsbewegung erregen Aktionen für die Arbeiterrechte in den Südsaaten wieder Aufmerksamkeit. Und auch bei der Konferenz der Genossenschaftsbewegung Jackson Rising werden Freiheitslieder angestimmt.

Produktion: DLF 2015

Downloads:

That’s Why I Still Sing the Blues - Alte Worksongs und neue Arbeitskämpfe in den Südstaaten (PDF)

That’s Why I Still Sing the Blues - Alte Worksongs und neue Arbeitskämpfe in den Südstaaten (Text)

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