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StartseiteLebenszeitArmutsfalle Rente20.02.2009

Armutsfalle Rente

Was bleibt unterm Strich?

Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel? Sieht so unsere Zukunft im Rentenalter aus? Glaubt man den Schlagzeilen der letzten Wochen, dann wird Altersarmut zu einem Massenphänomen in Deutschland.

Eine Sendung von Petra Ensminger und Michael Roehl

46 Prozent der Deutschen schauen immer sorgenvoller auf ihre Rentenansprüche, so eine Umfrage.  (AP)
46 Prozent der Deutschen schauen immer sorgenvoller auf ihre Rentenansprüche, so eine Umfrage. (AP)

Kein Wunder, dass sich viele Deutsche mittlerweile große Sorgen um ihre finanzielle Absicherung im Alter machen. Laut einer Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge blicken 46 Prozent der Deutschen immer sorgenvoller auf ihre Rentenansprüche. Jeder Vierte fürchtet um seine private Altersvorsorge und jeder Achte um die Betriebsrente.

Doch sind solche Sorgen tatsächlich berechtigt oder gilt auch heute noch was einst der frühere Arbeitsminister plakatieren ließ: "Die Rente ist sicher"? Und wenn sie sicher ist: Wird sie reichen angesichts von Inflationsrate, steigenden Krankenkassenbeiträgen und zukünftigen Abgaben? Was künftig tatsächlich übrig bleibt, so scheint es jedenfalls, ist ungewisser denn je.

"Armutsfalle Rente. Was bleibt unterm Strich?", darum soll es gehen in unserer neuesten Ausgabe der Lebenszeit. Und natürlich sind wieder Ihre Erfahrungen, Fragen und Diskussionsbeiträge gefragt.

Gesprächsteilnehmer:

• Prof. Barbara Riedmüller, Freie Universität Berlin: "Das Armutsrisiko der kommenden Rentnergeneration wird unterschätzt".
• Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur der Zeitschrift Finanztest: "Die Rente ist sicher, nur die Höhe der Rente nicht".
• Dr. Reinhold Thiede, Deutsche Rentenversicherung Bund: "Die Renten sind so sicher wie vor 20 Jahren, nur das Bewusstsein dafür hat sich verändert".

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