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AtomprogrammMogherini und Sarif halten Rettung des Vertrags für möglich

Die EU-Außenbeauftragte Mogherini mit den Außenministern Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und des Iran bei Gesprächen über die Zukunft des Atomprogramms in Brüssel.  (AP / Pool / Olivier Matthys)
Beratungen über die Zukunft des Atomprogramms mit dem Iran in Brüssel. (AP / Pool / Olivier Matthys)

Nach den Gesprächen in Brüssel über das Atomabkommen mit dem Iran gibt es vorsichtigen Optimismus bezüglich dessen Fortbestehens.

Der iranische Außenminister Sarif erklärte nach einem Treffen mit der EU-Außenbeauftragten Mogherini und den Außenministern Frankreichs, Großbritanniens und Deutschlands, man sei auf dem richtigen Weg. Mogherini meinte, zwar könnten die europäischen Vertragspartner keine Garantien geben, hätten aber viel guten Willen gegenüber Teheran.

Der FDP-Außenpolitiker Djir-Sarai sprach sich für eine erneute Einbindung der USA aus. Er sagte im Deutschlandfunk (Audio-Link), ohne die Amerikaner werde es langfristig unmöglich, ein Abkommen für die Region zu erreichen und die wirtschaftlichen Beziehungen zu normalisieren. Deshalb sei es wichtig, die Defizite des bestehenden Vertrages offen anzusprechen und eine Lösung dafür zu finden.

Heute Abend beraten die EU-Staats- und Regierungschefs in der bulgarischen Hauptstadt Sofia über das Thema.

Diese Nachricht wurde am 16.05.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.