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StartseiteUmwelt und VerbraucherAuf der Suche nach dem Endlager15.12.2011

Auf der Suche nach dem Endlager

Der Gorleben-Untersuchungsausschuss in Berlin

Die Wahl des Salzstocks Gorleben als Atommüll-Endlager fiel in den 80er-Jahren und war wohl politisch motiviert. Nun soll - zumindest offiziell - ergebnisoffen in allen Bundesländern nach einer alternativen Lagerstätte für die atomaren Abfälle gesucht werden.

Von Dirk Drazewski

Transportbehälter mit hoch radioaktiven Abfällen, darunter auch Castor-Behälter, stehen in Gorleben im Transportbehälterlager. (AP)
Transportbehälter mit hoch radioaktiven Abfällen, darunter auch Castor-Behälter, stehen in Gorleben im Transportbehälterlager. (AP)

Wissenschaftliche Kriterien waren nicht ausschlaggebend bei der Wahl des Salzstocks im niedersächsischen Gorleben zum möglichen Atommüll-Endlager - da ist sich die Opposition im Bundestag einig. Besonders die Grünen betonen dass die Entscheidung für Gorleben nur politisch motiviert war - ein Deal damals zwischen der Bundesregierung unter Helmut Schmidt und dem CDU-regierten Niedersachsen.

Die Weichen für die bis heute andauernde Erkundung Gorlebens wurden schon vor Jahrzehnten gestellt. Nun soll aber -zumindest offiziell - ergebnisoffen in allen Bundesländern nach einer möglichen Lagerstätte für die atomaren Abfälle gesucht werden, darauf hatten sich vor knapp fünf Wochen Bund und Länder verständigt. Heute einer Stunde tagt der Gorleben-Untersuchungsausschusses in einer öffentlichen Sitzung in Berlin.

Den vollständigen Beitrag können Sie bis zum 15. Mai 2012 als MP3-Audio in unserem Audio-On-Demand-Player nachhören.

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