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StartseiteDas FeatureFremde eigene Gene12.06.2018

Auf der Suche nach dem leiblichen Vater Fremde eigene Gene

Ein junger Mann findet über eine Gendatenbank heraus, dass sein leiblicher Vater nicht wie behauptet der zeitweilige Lebenspartner seiner Mutter ist. Die Gendaten zeigen, dass er arabische, höchstwahrscheinlich palästinensische Vorfahren hat. Da die Mutter das Geheimnis nicht lüften will, beginnt für ihn eine schwierige Spurensuche.

Von Charlotte Misselwitz

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Anton auf dem Ostjerusalemer Friedhof. (Deutschlandradio / Miriam Stolzenwald)
Anton auf dem Ostjerusalemer Friedhof. (Deutschlandradio / Miriam Stolzenwald)

Verschiedene Hinweise geraten ans Tageslicht: Seine Mutter studierte Anfang der 1980er-Jahre in einer ostdeutschen Provinzstadt Ingenieurswesen und hatte dort palästinensische Mitstudenten. Der Vater, den die Mutter auf der Geburtsurkunde hat eintragen lassen, war nach eigenen Angaben Stasi-Offizier. Hat sie vielleicht auch für die Stasi gearbeitet?

Nun will der junge Mann - selbst mittlerweile Vater von zwei Kindern - in die Westbank reisen, um seinen leiblichen Vater dort ausfindig zu machen.

Produktion: Dlf 2018

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