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StartseiteMusik-PanoramaMaintz, Bartók, Brahms05.06.2017

Aus der Berliner PhilharmonieMaintz, Bartók, Brahms

Als ein Sehnsuchtsgarten, in dem es blühen, aber auch wuchern soll - so beschreibt der Aachener Komponist Philipp Maintz sein neues Orchesterwerk "hängende gärten". Unter der Leitung von Christoph Eschenbach lässt das Deutsche Symphonieorchester Berlin Maintz’ subtile Phantasien auf renommierte Werke von Johannes Brahms und Béla Bartók treffen.

Am Mikrofon: Leonie Reineke

Der Komponist Philipp Maintz sitzt mit einer Partitur auf einer Treppe (Deutschlandradio/Mareike Knoke)
Entwickelt Musik aus Musik: der Komponist Philipp Maintz (Deutschlandradio/Mareike Knoke)

Eine Anlage, in der man Pflanzen setzen, pflegen und wachsen sehen kann, andererseits aber ein "Sehnsuchtsgarten", in dem es blühen und wuchern soll - so beschreibt der französische Kartograph Alain Manesson-Mallets 1683 die künstliche Landschaftsarchitektur seiner Zeit. Dieses gedankliche Bild übersetzte der in Aachen geborene Komponist Philipp Maintz 2016 beim Komponieren seines Orchesterstücks "hängende gärten". Gemeint ist, Musik müsse sich aus Musik entwickeln. Neben Werken von Johannes Brahms und Béla Bartók wurde Maintz’ Komposition am 28. Mai 2017 vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Christoph Eschenbach uraufgeführt. In seinem Stück, so der Komponist, lasse er Formbestandteile in verschiedenen Tempi nach und nach ineinander verwachsen.

Philipp Maintz
hängende gärten (UA)

Béla Bartók
Violinkonzert Nr. 2

Johannes Brahms
Symphonie Nr. 2 D-Dur

Leonidas Kavakos, Violine
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Christoph Eschenbach

Aufnahme vom 28. Mai 2017 aus der Berliner Philharmonie

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