Wissenschaft im Brennpunkt / Archiv /

 

Auslese: Das Böse in uns

Was Menschen zu Straftätern macht

Was treibt einen Menschen zum Mord? Dem gehen die Bücher nach, die das Wissenschaftsbuchtrio diskutiert.
Was treibt einen Menschen zum Mord? Dem gehen die Bücher nach, die das Wissenschaftsbuchtrio diskutiert. (Stock.XCHNG / Nate Nolting)

Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem andern zu! Diese Kurzform von Kants kategorischem Imperativ bildet die in weiten Teilen der Welt akzeptierte Basis für Moral und Rechtsprechung. Doch wie solide ist diese Grundlage ethischer Normen im Licht neuester Erkenntnisse der Psychologen und Hirnforscher?

Ist der Mensch überhaupt in der Lage, sich wirklich frei zu entscheiden? Kommen wir mit einem angeborenen moralischen Kompass auf die Welt oder ist unsere Vorstellung von Recht und Unrecht allein das Produkt sozialer Prägung? Und was unterscheidet das Gehirn eines Normalsterblichen von dem eines Serienkillers?

Neue Sachbücher renommierter Psychologen und Neurowissenschaftler versuchen Antworten auf diese kontroversen philosophischen Fragestellungen zu geben. Was sich zu lesen lohnt, diskutiert das Wissenschaftsbuch-Trio des Deutschlandfunks in der Sendung "Auslese":

Hans J. Markowitsch und Werner Siefer: Tatort Gehirn. Auf der Suche nach dem Ursprung des Verbrechens

David Buss: Der Mörder in uns. Warum wir zum Töten programmiert sind

Rolf Degen: Das Ende des Bösen. Die Naturwissenschaft entdeckt das Gute im Menschen

Ebenfalls auf dem Büchertisch des Wissenschaftsbuch-Trios landeten folgende Titel:

Rainer Grießhammer: Der Klima-Knigge. Energie sparen, Kosten senken, Klima schützen

Alan Weisman: Die Welt ohne uns. Reise über eine unbevölkerte Erde

Kathrin Passig und Aleks Scholz: Lexikon des Unwissens. Worauf es bisher keine Antworten gibt

Olaf Fritsche: Leben im All. Was die Astrobiologie weiß und Sternenfreunde sich wünschen

Matthias Glaubrecht, Annette Kinitz, Uwe Moldrzyk (Hrsg.): Als das Leben laufen lernte. Evolution in Aktion

Jörg Zittlau: Warum Robben kein Blau sehen und Elche ins Altersheim gehen Pleiten und Pannen im Bauplan der Natur

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Wissenschaft im Brennpunkt

EnergieIndiens Weg ins Solarzeitalter

Im Vordergrund ist das solarthermische Kraftwerk Nevada Solar One zu sehen, ein Kraftwerk vom Rinnentyp.

Indiens Energiebedarf wächst rasant. Stundenlange Stromausfälle gehören auf dem Subkontinent zum Alltag. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, forciert die Regierung nun den Ausbau der Solarenergie. Feutschland beteiligt sich an Finanzierung und Forschung.

EbolaErnstfall für die Staatengemeinschaft

Zwei Gesundheitspfleger ziehen ihre Schutzauszüge aus, nachdem sie ihre Schicht zur Behandlung von Ebola-Erkrankten in einem Krankenhaus in Guinea beendet haben.

Anlässlich der akuten Ebola-Epidemie in Westafrika sendet der Deutschlandfunk in "Wissenschaft im Brennpunkt" einen Schwerpunkt über die Optionen im Kampf gegen das ansteckende Virus. Die ursprünglich geplante Sendung "Sonnenstrom für den Subkontinent" wird auf Sonntag, 14.09., 16:30 Uhr, verschoben.

Ebola-EpidemieVersagen auf vielen Ebenen

Frauen in Liberia sitzen auf Plastikstühlen und lesen Informationsblätter über den Schutz vor dem Ebola-Virus

Die Maßnahmen gegen den Ebola-Ausbruch in Westafrika haben bislang kaum Wirkung gezeigt. Örtliche Regierungen, regionale Staatenbünde bis hin zu internationalen Organisationen haben offenbar lange gehadert und jetzt die Kontrolle über den Ausbruch der Epidemie verloren.