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AutobrancheDigitale Konkurrenz für Mietwagen

Ein pinker Oldtimer rauscht im Abendlicht vor verwischtem Hintergrund an einer hellen Häuserzeile vorbei.  (imago / Christian Franz Tragni)
Bei privaten Carsharing-Plattformen findet man auch schon mal einen Oldtimer. (imago / Christian Franz Tragni)

Áuch in der Autobranche wächst die digitale Konkurrenz für die klassischen Anbieter.

Die Sendung "Umwelt und Verbraucher" im Deutschlandfunk berichtet über Firmen wie Turo und Getaround, die den etablierten Mietwagen-Unternehmen wie Hertz und Avis Kopfschmerzen bereiten. Es geht um Carsharing - aber nicht wie bei Car2go mit Autos eines Anbieters, sondern um den eigenen Privatwagen. Alles via App.

Turo etwa teilt mit, dass das Fahrzeug automatisch versichert sei, in Deutschland über die Allianz. Turo schlägt dem Vermieter auch vor, wieviel er für seinen Wagen pro Tag nehmen kann - auch wenn der Besitzer am Ende selbst den Mietpreis festsetzen darf. In Deutschland steht hinter Turo der Daimler-Konzern als einer der größten Investoren. Dahinter stecken wirtschaftliche Erwägungen: Wer sein Auto nebenher vermietet, kauft sich vielleicht früher ein neues.

Weil die Abwicklung bei Turo und Getaround über die App läuft, spart man sich auch den Papierkram. Vorteil: Man findet hier auch mal exotische Autos für besondere Anlässe. Nachteil: Am Flughafen gibt es noch keine praktikable Lösung für die privaten Sharer. Allerdings experimentiert Turo schon in L.A. und San Francisco mit einem eigenen Parkplatz in unmittelbarer Flughafennähe.

Diese Nachricht wurde am 13.04.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.