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BankenWieder mehr Datendiebstahl am Geldautomaten

Ein Bank-Mitarbeiter demonstriert an einem Geldautomaten "Skimming"- Technik. Kriminelle montieren Vorsatzgeräte an den Kartenschlitz des Geldautomaten, um die Kartendaten auszulesen. Mittels einer aufgesetzten Zusatztastatur oder einer Mini-Kamera gelangen sie außerdem an die PIN-Nummer der Karte. Mit diesen Daten können die Kriminellen dann sogar ein Duplikat der EC-Karte anfertigen. (Thomas Frey/dpa )
"Skimming": Manipulationen an Geldautomaten ermöglichen das Ausspähen von Kartendaten (Thomas Frey/dpa )

Der Datendiebstahl an Geldautomaten hat in Deutschland 2017 wieder zugenommen.

Nach Angaben des Gemeinschaftsunternehmens der deutschen Banken und Sparkassen, Euro Kartensysteme, belief sich der Schaden im vergangenen Jahr auf rund 2,2 Millionen Euro. 2016 waren es noch 1,9 Millionen Euro. Bundesweit wurden 499 sogenannte Skimming-Angriffe gezählt. Dabei manipulieren Datendiebe Geldautomaten, um an Kartendaten und Geheimnummern zu kommen.

Diese Nachricht wurde am 13.01.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.