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Befreiung oder Besatzung

Jerusalem 40 Jahre nach dem Sechs-Tage-Krieg"

Von Bettina Marx

Blick auf den Tempelberg in Jerusalem
Blick auf den Tempelberg in Jerusalem (AP Archiv)

Der Krieg begann am 5. Juni 1967. Sechs Tage benötigte die israelische Armee, um den arabischen Armeen eine verheerende Niederlage zu bescheren. In den Wochen davor hatten Politiker und Journalisten in Syrien, Ägypten und Irak sich mit Hasstiraden und Vernichtungsdrohungen gegen den jüdischen Staat gegenseitig überboten.

"Von israelischer Seite betrachtet, sind wir keine Menschen. Wir können einander nicht besuchen, wir können Trauer und Freude nicht miteinander teilen."

Ziyad Abu Zayad wohnt in Al-Azariya, einem Vorort von Jerusalem. Seine Tochter wohnt in Beit Hanina, einem anderen arabischen Viertel, das jedoch zu Ostjerusalem gehört. Lange Zeit konnte er seine Tochter und seine Enkelin nicht besuchen. Denn der ehemalige palästinensische Minister für Jerusalem-Angelegenheiten bekam von den israelischen Behörden keine Genehmigung.

"In Al Ezariya gibt es Leute, die Jerusalem während der letzten acht bis zehn Jahre nicht betreten haben. Sie beantragen eine Erlaubnis, können die aber nur bekommen, wenn sie die Bestätigung eines Krankenhauses bringen, dass sie schwer krank sind und eine Operation brauchen. Wer diese Bestätigung nicht hat, bekommt auch keine Erlaubnis. Mein Sohn ist Physikprofessor an der Universität Utah. Er kam uns einen ganzen Monat in Al Ezariya besuchen und durfte nicht nach Jerusalem - und warum? Ohne Grund - Sicherheit."

Ziyad Abu Zayad ist Kolumnist für die palästinensische Zeitung Al-Kuds, Mitherausgeber des Palestine-Israel-Journal und ein Veteran der Friedensgespräche mit Israel. Er ist verbittert und verzweifelt über die Lage in Ostjerusalem, im arabischen Teil der Stadt. Seit 40 Jahren, sagt er, werden die Palästinenser in Jerusalem immer mehr an den Rand gedrängt, enteignet und entrechtet. Vor dem Sechs-Tage-Krieg, sagt er, lebten wir im Paradies.

"Wir waren glücklich, wir hatten ein stabiles Leben, ein gutes wirtschaftliches Leben. Wir hatten keine Probleme. Wir lebten nicht unter Besatzung."

Als der Krieg ausbrach, am 5. Juni 1967, war Abu Zayad 27 Jahre alt. In Israel wurde die Zeit unmittelbar vor dem Krieg als eine Zeit höchster Anspannung erlebt. Es waren die drei Wochen des Wartens, als man im jüdischen Staat mit dem Schlimmsten rechnete, als Schulkinder aufgefordert wurden, Gräber zu schaufeln für die erwarteten Toten des unvermeidlichen Krieges. Avital Ben-Chorin erinnert sich:

"Besonders an diese Tage erinnere ich mich sehr. Und dann haben wir uns darauf vorbereitet, auf diesen Sechs-Tage-Krieg, und haben auch hier im Haus z.B. Sandsäcke gefüllt und haben unten so ein kleines Magazin, davor haben wir Sandsäcke gestellt und haben gesagt das wird unser "Shelter" sein, hier im Haus."

Avital Ben-Chorin, die Witwe des aus Deutschland stammenden Religionsphilosophen Shalom Ben-Chorin, erwartete den Krieg, zusammen mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter.

"Dieses Warten vor dem Sechs-Tage Krieg war wirklich schlimm. Da ist unsere Stimmung auf den Punkt Null gesunken. Wir fühlten uns damals wieder belagert, und wir fühlten uns damals wirklich in großer Gefahr."

In Israel fühlte man sich in diesen Wochen und Tagen vor dem Krieg existentiell bedroht. In Syrien, Ägypten und dem Irak überboten sich die Politiker und Journalisten mit Hasstiraden gegen den jüdischen Staat. Der ägyptische Staatschef Gamal Abdel Nasser drohte, Israel von der Landkarte zu radieren, und der damalige syrische Verteidigungsminister Hafez al Assad, der spätere Präsident, kündigte an, er werde die Juden ins Meer werfen. Hanan Porat, ein charismatischer Rabbiner, der nach dem Krieg der Anführer der Siedlerbewegung werden sollte, war damals ein junger Mann. Er diente in einem Fallschirmjäger-Regiment.

"Ich erinnere mich an diese Tage des Wartens, während der drei Wochen zwischen dem Unabhängigkeitstag und dem Beginn des Sechs-Tage-Krieges. Das war eine sehr schwere Zeit. Und in diesen gespannten Tagen, als man die Luft mit einem Messer hätte durchschneiden können, entstand ein inneres Bewusstsein: kein weiterer Holocaust."

Der Krieg begann am 5. Juni. Und schon am 7. Juni eroberten die israelischen Truppen unter der Führung der Generäle Motta Gur und Uzi Narkiss die Altstadt. Hanan Porat war dabei, als die Fallschirmjäger sich langsam vorarbeiteten in Richtung Klagemauer.

"An meiner Seite fielen teure Freunde, und wir wussten schon damals, welch hohen Preis wir bezahlen und welch schrecklichen Schmerz wir empfinden würden. Auf dem Ölberg fiel mein Kommandeur, Giora Ashkenazi. Ich blieb wie angewurzelt stehen, als ihn eine Kugel traf und er zu Boden stürzte. Aber hinter mir rief sein Stellvertreter, Hanan, vorwärts! - und wir stürmten voran und setzten den Weg fort, den Ölberg hinab, durch das Kidron-Tal und das Löwentor in die Altstadt."

Ein Reporter des israelischen Radios begleitete die Truppen. Ganz Israel saß an den Rundfunkgeräten und lauschte seinen Berichten von den Kämpfen in der Altstadt, wo die Soldaten durch die verwinkelten Gassen stürmten, hin zum Tempelberg. Dort rief General Motta Gur dann die Worte, die bald wie ein Lauffeuer durch ganz Israel gingen:

" Der Tempelberg ist in unserer Hand. "

Vom Tempelberg aus, dem Haram al Sharif der Muslime, auf dem der Felsendom und die Al-Aksa-Moschee stehen, ging es hinunter zur Klagemauer, die damals fast versteckt am Rande des Mughrabi-Viertels lag. Ein Offizier blies den Shofar, das Widderhorn, und die Soldaten brachen in spontane Gesänge aus.

Der junge Hanan Porat stand unter den weinenden Soldaten, die als erste die Klagemauer berührten. Er erinnert sich:

"Wir standen dort an der Klagemauer und haben Tränen vergossen. Neben mir stand ein Junge von der sozialistischen Jugendorganisation HaShomer hatzair. Er zitterte am ganzen Körper und fragte mich: Hanan, was sagt man denn jetzt? Er sah, dass wir beteten und wusste nicht, was man tun muss. Ich sagte ihm, bete doch, und er sagte, aber ich weiß nicht wie. Na dann sag doch Shma Yisrael, Höre Israel. Und er sagte: aber wie sagt man das? Und da sagte ich ihm, sprich mir nach: Shma, Höre und er schrie: Shma. Alle sahen zu uns herüber, Israel - Israel."

Ich will das nicht idealisieren, sagt Hanan Porat heute, 40 Jahre später. Aber das war ein einmaliges Erlebnis.

"Es gab hier etwas, das in uns ausbrach, vor dem Hintergrund des Krieges, aber auch vor dem Hintergrund von 2000 Jahren Diaspora."

In Ostjerusalem, das bis Juni 1967 unter jordanischer Herrschaft war, erlebte man diese Momente ganz anders. In der Altstadt, in ihrem Haus direkt an der Klagemauer wartete die damals 19-jährige Haifa Khalidi voller Angst auf die anrückenden Soldaten.

"Die Israelis kamen an diesem Tag ins Westjordanland. Das war ein Montag. Aber sie kamen in die Altstadt am Mittwoch früh. Wir hatten große Angst. An diesem Tag verhafteten sie alle Männer und die Jungen, und sie versammelten sie bei den Moscheen. Wir hatten Angst, dass sie alle getötet würden, aber Gott sei Dank geschah das nicht und mein Onkel und mein Vater kamen zurück."

Haifa Khalidi wohnt immer noch in dem Haus ihrer Familie, direkt an der Klagemauer.

Vom Dach aus kann man den weiten Platz überblicken, auf dem sich die Gläubigen, die Touristen und die Schaulustigen tummeln. Damals, vor dem Sechs-Tage-Krieg, stand hier das so genannte Mughrabi-Viertel.

"In dieser Nacht, am Abend, sagte man den Einwohnern des Mughrabi-Viertels, an der Klagemauer, dass sie zwei Stunden Zeit hätten, ihre Häuser zu räumen. Und dann kamen Bulldozer und rissen alles nieder, das ganze Areal. Nicht in derselben Nacht, aber am Tag danach, am Donnerstag, und schon am Freitag war nichts mehr übrig."

Das Haus der Khalidis, eine der großen und bedeutenden palästinensischen Familien von Ostjerusalem, wurde nicht zerstört. Es erhebt sich bis heute mehrstöckig über den Platz mit einem unbezahlbaren Ausblick auf die Klagemauer und den dahinter liegenden Felsendom. Bis heute wohnt Haifa Khalidi dort, umgeben von Erinnerungen, wertvollen alten Büchern und einem Dutzend Katzen. Die beiden Nachbarhäuser dagegen wurden von den israelischen Behörden konfisziert. In beiden sind heute jüdische Religionsschulen untergebracht. Eines der Häuser gehörte der Familie Khalidi.

"Wir haben all unseren Besitz im jüdischen Viertel verloren. Wir hatten zum Beispiel auf dem Ölberg ein Stück Land. Das ist für allgemeine Zwecke konfisziert worden. Später wurde es an die Mormonen gegeben, und heute steht dort die Mormonen-Universität. Die Mormonen haben das Geld der israelischen Regierung gegeben, wir haben davon nichts bekommen."

Nicht nur die Khalidis haben einen großen Teil ihres Besitzes verloren. Viele Palästinenser Ostjerusalems wurden enteignet, andere, die im Krieg geflohen waren, durften nicht zurückkommen. Allein in Jordanien leben noch heute 100.000 ehemalige Jerusalemer und ihre Nachkommen, für die die Stadt nur noch eine Erinnerung ist. Für die, die blieben, begann ein Leben unter Besatzung. Denn Israel annektierte zwar den Ostteil der Stadt und machte Jerusalem im Jahr 1981 zu seiner Hauptstadt. Zur ewigen, ungeteilten Hauptstadt des jüdischen Staates, wie es in den offiziellen Verlautbarungen heißt. Die palästinensischen Einwohner Ostjerusalems wurden jedoch nicht mit annektiert. Sie bekamen den Status von "geduldeten Besuchern", erklärt Rami Nasrallah, Chef des International Peace and Cooperation Center in Ostjerusalem.

"Sie sind keine Israelis, sie sind keine Jordanier und sie sind nicht Palästinenser, was ihre Staatsbürgerschaft betrifft. Die Palästinenser von Ostjerusalem sind geduldete Einwohner und sie können diesen Status jederzeit verlieren. Wenn sie nicht beweisen können, dass sie Jerusalemer Bürger sind, dann verlieren sie ihr Rechte als Einwohner der Stadt."

Ohnehin sind die Rechte der Palästinenser in Jerusalem beschränkt. Volle Bürgerrechte im jüdischen Staat genießen sie nicht. So dürfen sie sich zum Beispiel nicht an den Wahlen zur Knesset beteiligen. Sie dürfen aber den Stadtrat und den Bürgermeister von Jerusalem wählen. Da sie aber die Annexion und die israelische Herrschaft über den Ostteil der Stadt nicht anerkennen, verweigern sie sich dieser politischen Mitbestimmung. Die Folge ist, dass sie immer mehr an den Rand gedrängt werden, erklärt Rami Nasrallah.

"Israel beschränkt unsere Entwicklung, es drängt unsere Wirtschaft ab. Seit 1967 wurde nicht ein einziges palästinensisches Viertel in Ostjerusalem gebaut. Es mangelt an Schulen in Ostjerusalem. Ich will in einem guten Haus leben und in einer guten Umgebung, ich will Kindergärten und Spielplätze und Schwimmbäder. All das gibt es nicht."

Rami Nasrallah, dessen Eltern aus einem innerstädtischen Bezirk in Ostjerusalem stammen, ist mit seiner Frau und seinem Kind in einen wohlhabenderen Randbezirk gezogen. Er schüttelt nur verbittert den Kopf, wenn er an die Jubelfeiern denkt, mit denen man in Israel "40 Jahre Wiedervereinigung von Jerusalem" feiert.

"Israel hatte niemals vor, die Stadt zu einen. Es wurden nur jüdische Siedlungen gebaut, um die Stadt zu vergrößern. Es wurde nur ein einiges jüdisches Jerusalem geschaffen, das aus Westjerusalem und den Siedlungen in und um Ostjerusalem besteht. Dabei ist es ihnen gelungen, die palästinensischen Viertel zu zerreißen und Ostjerusalem von seinem Hinterland abzuschneiden."

Im früher arabischen Osten und Norden der Stadt sind in den letzten 40 Jahren ausgedehnte jüdische Siedlungen entstanden, Stadtviertel nennen sie die Israelis, obwohl sie auf ehemals arabischem Boden gebaut sind und fast ausschließlich Juden eine Heimat bieten. Der Landraub in Ostjerusalem begann direkt nach dem Sechs-Tage-Krieg, sagt Menachem Klein, Arabist an der Bar-Ilan Universität. Er hat sich auf Jerusalem spezialisiert und die israelische Delegation bei den Friedensgesprächen in Camp David beraten. In seinem vor sechs Jahren erschienenen Buch über Jerusalem dokumentiert er die ungleiche Verteilung der Ressourcen im vereinigten Jerusalem.

"Direkt nach dem Krieg herrschte große Angst und gleichzeitig Euphorie. Man dachte daran, was 1956 passiert war, als die Sowjetunion und die Vereinigten Staaten Israel dazu gezwungen hatten, die gesamte Sinai-Halbinsel wieder zu räumen. Man hatte nun Angst, dass sich das wiederholen könnte. Und deshalb hat man schnell Fakten geschaffen und in der Altstadt das Mughrabi-Viertel an der Klagemauer zerstört. Und als man sah, dass das funktioniert und unwidersprochen hingenommen wird, sagte man: okay, lasst uns Fakten schaffen, damit wir nie wieder in eine Lage kommen wie vor dem Krieg. Und so wurde damals entschieden, dass man die Berge um die Altstadt herum beherrschen und die Grenze weit entfernt festlegen muss, damit die jordanische Armee uns nie wieder nahe kommen kann. Es gab aber auch eine demographische Berechnung. Man wollte so viel Land wie möglich mit so wenigen Arabern wie möglich."

Diese Überlegung bestimmt noch heute - und vielleicht mehr als je zuvor - die israelische Politik. Denn trotz ungerechter Verteilung der Ressourcen, trotz erdrückender Bestimmungen für die palästinensischen Einwohner der Stadt, nimmt die arabische Bevölkerung weiter zu, während die jüdische rückläufig ist. Rami Nasrallah vom International Peace and Cooperation Center in Ostjerusalem ist empört. Er findet das Gerede über die demographische Bedrohung verletzend. Und sieht in der israelischen Angst vor dem arabischen Bevölkerungszuwachs den wahren Grund für die Mauer, die Israel in Ostjerusalem baut.

"Die "demographische Bedrohung", darin liegt etwas Rassistischstes. Es geht hier nicht nur um Zahlen. Wenn man die wahren Zahlen nimmt, dann sind die Palästinenser im Großraum Jerusalem die Mehrheit, schon immer. Der einzige Grund für die Mauer ist daher demographisch. Sie bauen eine Mauer, hinter der die Palästinenser verschwinden sollen."

Diese Auffassung teilt auch Menachem Klein. Der Wissenschaftler und Vater von vier Kindern, der selbst religiös ist, wurde nach dem Zusammenbruch des Friedensprozesses einer der Wortführer der so genannten Genfer Initiative, eines Zusammenschlusses von Intellektuellen, Politikern, Wissenschaftlern und Aktivisten, die sich für einen friedlichen Ausgleich zwischen Israelis und Palästinensern einsetzen. Außerdem engagiert er sich im Vorstand der israelischen Menschenrechtsorganisation Betselem. Er ist überzeugt, dass der Frieden nur dann eine Zukunft hat, wenn Jerusalem geteilt wird.

"Man fängt an, sich damit abzufinden, dass Jerusalem geteilt wird. Das wurde schon Ende der 90er Jahre deutlich. Das Tabu, dass Jerusalem nicht geteilt werden darf, ist schon mit Camp David gebrochen worden. Jetzt geht es nicht mehr darum, ob man Jerusalem teilt, sondern wo man es teilt, wo die Grenze verlaufen wird. Das Mantra des ewig ungeteilten Jerusalem, der Hauptstadt Israels für immer und ewig, das ist gebrochen. Jerusalem ist nicht vereinigt, und auf manche Teile muss man verzichten."

Für Avital Ben Chorin jedoch, die Witwe des Religionsphilosophen Shalom Ben Chorin, ist eine erneute Teilung der Stadt undenkbar. Sie selbst kam als Kind im Jahr 1936 aus Eisenach in das damalige Mandatsgebiet Palästina, auf der Flucht vor den Nazis. Seit 1943 lebt sie in Jerusalem.

"Es muss geeinigt bleiben. Jerusalem ist nun mal eine Stadt. Es gibt auch gar keinen Grund die Altstadt Jerusalems den Moslems zu überlassen, einen arabischen Staat zu überlassen. Das fände ich ganz verkehrt. Und ich meine, was wäre ein jüdischer Staat ohne Jerusalem?"

Und auch die Palästinenserin Haifa Khalidi, deren Familie seit Generationen in der Altstadt von Jerusalem lebt, will Jerusalem nicht geteilt sehen.

"Jerusalem ist ein sehr, sehr schwieriges Problem. Niemand kann das lösen. Die drei Religionen haben immer darum gekämpft. Was soll man tun? Wie soll man es teilen? Ich zum Beispiel bin keine Israelin, und im nächsten Haus leben auch Muslime, aber im übernächsten Haus ist eine Jeshiva, eine jüdische Religionsschule. Das sind also zwei muslimische Häuser zwischen zwei jüdischen Schulen. Also, was kann man machen?"

Die Palästinenser jedenfalls geben auch nach 40 Jahren Besatzung ihren Anspruch auf Jerusalem nicht auf. Für sie bleibt Al Kuds, die Heilige, die zukünftige Hauptstadt ihres ersehnten Staates.

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