Die Nachrichten
 

Deutschlandfunk24 Die Nachrichten

Die Nachrichten
 

BelvedereNeue Museums-Leitung spricht von "skandalösem" Zustand

Das Kunstwerk 'F Lotus' von Ai Weiwei ist vor dem Belvedere-Palast in Wien (Österreich) zu sehen, aufgenommen am 13.07.2016. (dpa / Christian Bruna)
Die Kunstschätze des Belvedere waren nach Ansicht der neuen Museumsleitung durch gravierende bauliche Mängel extrem gefährdet. (dpa / Christian Bruna)

Die Kunstschätze des Belvedere in Wien sind nach Ansicht der neuen Museumsleitung durch gravierende bauliche Mängel extrem gefährdet worden.

Wie die neue Museumsdirektorin Rollig und Geschäftsführer Bergmann mitteilten, hat es zum Beispiel keine Baugenehmigung für die Kälteanlage im Dachgeschoss des Schlosses gegeben. Auch Brandschutztüren sollen aus ästhetischen Gründen ausgebaut worden sein. Prüfberichte, die vor Brandgefahr gewarnt haben sollen, seien von der früheren Museumsleitung ignoriert worden.

Man finde einen Zustand vor, der skandalös sei, so der neue Geschäftsführer Bergmann. Es gehe jetzt darum alle erkannten Mängel rasch zu sanieren. Das Belvedere, mit rund 1,4 Millionen Besuchern im Jahr, ist das am stärksten frequentierte Kunstmuseum Österreichs. Es hat mit 24 Werken die weltweit größte Sammlung an Ölgemälden des Jugendstil-Malers Gustav Klimt.