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StartseiteAtelier neuer MusikEin Requiem für die Lebenden17.03.2018

Bernd Alois Zimmermanns SpätwerkEin Requiem für die Lebenden

Eine Meditation über die "Conditio humana" - formal zugleich frei und determiniert. Eine Klage über das Scheitern der Utopien und ein Protest gegen Gewalt und Unrecht: Das alles wollte Zimmermann seinerzeit mit avanciertesten musikalischen Mitteln in seinem Spätwerk formulieren.

Von Ingo Dorfmüller

Der Komponist Bernd Alois Zimmermann (1918-1970, l.) unterhält sich mit dem Dirigenten Michael Gielen (picture alliance / dpa / Otto Noecker)
Bernd Alois Zimmermann im Gespräch mit dem Dirigenten Michael Gielen. (picture alliance / dpa / Otto Noecker)

Seit den 1950er Jahren beschäftigte sich der Kölner Bernd Alois Zimmermann mit Plänen für ein Oratorium oder eine große Kantate. Nach 15 Jahren Arbeit lagen zwei große, grenzüberschreitende Werke vor: "Requiem für einen jungen Dichter" und "Ekklesiastische Aktion".

Die ihnen zugrunde liegenden Gedankengänge ziehen sich wie ein roter Faden durch das Gesamtwerk des Komponisten. Ein Weltentwurf, der das Scheitern des Menschen an einer stetig komplexer werdenden Wirklichkeit reflektiert. Heute von womöglich noch größerer Aktualität als zum Zeitpunkt seiner Entstehung. 

Diese Sendung finden Sie nach Austrahlung sieben Tage in unserer Mediathek.

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