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StartseiteCampus & KarriereSchleppender Start07.10.2017

Berufsabitur in DeutschlandSchleppender Start

Noch immer stockt das Berufsabitur in Deutschland. Nur wenige Jugendliche entscheiden sich für diese Art der Doppelqualifizierung. Doch woran liegt das? Welche Vor- und Nachteile bietet ein solches Bildungsmodell, und was kann Deutschland von der Schweiz lernen, wo dieses Jahr 15 Prozent der Jugendlichen ein Berufsmatura anstreben?

Moderation: Kate Maleike

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Ein Auszubildender arbeitet an einer Mauer. (picture alliance/ dpa/ Oliver Berg)
Noch immer entscheiden sich zu wenige Jugendliche für ein Berufsabitur - aber warum? (picture alliance/ dpa/ Oliver Berg)
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Eine Berufsausbildung und das Abitur in einem Rutsch sowie zwei vollwertige Abschlüsse in den Händen: Mit diesem Modell wollen Arbeitgeberverbände und auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks die berufliche Bildung aufwerten und den Nachwuchsmangel besonders in den Handwerksberufen in den Griff bekommen. Schülerinnen und Schüler sollen in vier Jahren nicht nur die allgemeine Hochschulreife machen, sondern parallel auch noch eine duale Berufsausbildung. Ein Weg, mit dem man leistungsstarke Jugendliche ansprechen und Aufstiegsperspektiven schaffen möchte. Ein Weg, den man sich besonders von der Schweiz abgeschaut hat, die bereits seit den 1990er-Jahren erfolgreich die sogenannte Berufsmaturität anbietet und die berufliche Bildung damit attraktiver gemacht hat.

15 Prozent aller Jugendlichen in der Schweiz machen derzeit eine Berufsmatura. In Deutschland erhofft man sich diesen Effekt ebenfalls. Jetzt, zum Herbst, sollten in sechs Bundesländern, die zum Teil schon Ähnliches machen, entsprechende Pilotprojekte starten, in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, NRW, Niedersachsen und in Hamburg. Doch nicht überall ist dieser Start erfolgt.

Gesprächsgäste:

Jürg Zellweger, Mitglied der Geschäftsleitung beim Schweizerischen Arbeitgeberverband, zuständig für Bildun

Dr. Volker Born, Abteilungsleiter Berufliche Bildung beim Zentralverband des Deutschen Handwerks

Roberto Lepore, Abteilungsleiter Nachwuchssicherung bei der Handwerkskammer Köln

Beiträge:

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