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StartseiteHintergrundBeseelt vom Heiligen Geist18.05.2013

Beseelt vom Heiligen Geist

Der wachsende Einfluss der Pfingstbewegung

Weltweit sind besonders in Schwellen- und Dritte-Welt-Ländern Zigtausende Pfingstkirchen-Gemeinden entstanden, deren Mitglieder vom dominierenden katholischen Glauben abgefallen sind. Der Glaube verheißt den Armen eine trügerische Geborgenheit, die sie im wahren Leben aber nicht finden.

Eine Sendung von Monika Konigorski, Bettina Rühl und Gottfried Stein

Gottesdienst einer Pfingstgemeinde am Stadtrand von Harare. (picture alliance / dpa)
Gottesdienst einer Pfingstgemeinde am Stadtrand von Harare. (picture alliance / dpa)

Sonntagabend. Gottesdienst in der "Igreja Resplandecer de Cristo", der Kirche "im Glanze Christi": ein schmuckloser Versammlungsraum, einfache Stühle, vorne eine leicht erhöhte Bühne, auf der ein Gitarrist und eine Sängerin die Gemeinde einstimmen.

Dann bittet der Bispo, der Gemeindeleiter, jeden auf die Bühne, der sich angesprochen fühle, der Sorgen habe, den etwas belaste. Etwa zehn Menschen gehen nach vorne. Der Bispo legt ihnen die Hand auf die Stirn, beschwört den Namen Jesus, dann bläst er ins Mikrofon, um die Dämonen zu vertreiben.

"Für einen Moment verliert jede der so beschworenen Personen das Bewusstsein, fällt rücklings zu Boden, wird aufgefangen von einem Gemeindehelfer, der aufgepasst hat."

Die Kirche "im Glanze Christi" ist ein einstöckiges Gebäude im Stadtteil "Jardim Prudência" im Süden von Sao Paulo: Hier wohnen vor allem Menschen, die man der "gehobenen Unterschicht" zuordnen könnte. In solchen Gegenden blühen die Pfingstkirchen, von denen es in Brasilien Zigtausende gibt: Ihre Mitglieder und Anhänger werden auf gut 30 Millionen Menschen geschätzt. Bispo Paulo Villanova, der Gründer dieser Gemeinde, sagt, er sei weder Gott noch Psychologe, sondern einfach Verkünder des Evangeliums – und eben das würden die Menschen suchen:

"Ich würde nicht sagen, dass sich der Alltag der Menschen verändert, sondern dass noch etwas hinzukommt: Glauben, Enthusiasmus, Optimismus, und das gibt den Menschen einen Impuls, ein besseres Leben zu führen. Und durch Jesus können die Leute von ihren Süchten befreit werden. Denn die Sucht tötet – schauen sie sich die Krebskrankenhäuser an, wo die Raucher und Alkoholiker liegen."

Die Sehnsucht nach einem besseren und problemlosen Leben. Das ist die Antriebskraft der Pfingstkirchen und das Geheimnis ihres Erfolgs. Brasilien mit seinen 180 Millionen Einwohnern hat gewaltige soziale und wirtschaftliche Probleme. Die Armut ist groß, die Analphabetenquote auch, das Gesundheitssystem ist schlecht entwickelt. Antonio Flavio Pierucci, Professor für Soziologie an der Universität Sao Paulo:

"Die Pfingstkirchen legen der Bevölkerung einen sehr zurückhaltenden Lebensstil nahe, fast so wie die Puritaner im 17. Jahrhundert. Aber die Puritaner des 17. Jahrhunderts waren Großbürger und verdienten Geld. Hier in Brasilien hingegen assoziiert man Armut mit dieser Zurückhaltung, also die Idee eines Lebens ohne Alkohol, Drogen, ohne Vergnügen, ohne Eitelkeiten, ohne Nacktheit."

Der Kampf "Gut gegen Böse" – "Gott gegen den Teufel" - ist das beherrschende Thema der Pfingstgemeinden. Die Hoffnung gründet auf den Heiligen Geist. Jedem, so das Versprechen, kann ein Wunder zuteilwerden, wenn er sich zu Jesus bekennt. Dom Odilo Scherer, der Erzbischof von Sao Paulo, hält das für Scharlatanerie:

"Wenn wir den Leuten versprechen, kommt zu mir, bei uns gibt es Wunder, dann betrügen wir die Leute. Denn das gibt es bei uns nicht. Es ist heikel, wenn man die Leute betrügt. Das kann man vielleicht zwei- oder dreimal machen. Aber dann sagen sie: Nein, ich geh in keine Kirche mehr."

Ein kurzer Ausschnitt aus der Fernsehsendung "Graca de Deus" – die Gnade Gottes. "Apostolo Miguel Angelo" predigt. Der aus Angola stammende Ex-Söldner hat vor 20 Jahren seine eigene Kirche "Cristo vive" – "Christus lebt" gegründet und ist seitdem als Missionar tätig. Seine Klientel seien vor allem ehemalige Katholiken, erzählt der 54-Jährige:

"Die katholische Kirche ist am Ende – sie hat keinerlei Kompetenz, um einen sozial abgerutschten Menschen wieder aufzufangen und ihm Kraft und Selbstbewusstsein einzugeben. Die Botschaft der katholischen Kirche ist leer, und deswegen haben Millionen Brasilianer – man schätzt 35 Millionen – die katholische Kirche verlassen."

Miguel Angelo hat seine Kirche zu einem Imperium ausgebaut: mit 70 Zweigstellen und 60.000 Mitgliedern in ganz Brasilien. Er selbst residiert in einem prunkvollen palastähnlichen Gebäude in einem Vorort von Rio de Janeiro. Zu seinem Besitz gehören eigene Rundfunk– und Fernsehstudios, die Sendungen wie "Graca de Deus" produzieren und Hunderttausende von Menschen erreichen.

Wie "Christo vive" sind alle großen und erfolgreichen Pfingstkirchen in Brasilien aufgebaut: Gegründet von Privatpersonen, die sich nach wundersamen Erweckungserlebnissen als Boten Gottes betrachten. Und die es verstehen, Tausende von Menschen anzusprechen und mit deren finanzieller Unterstützung regelrechte Immobilien- und Medienkonzerne aufzubauen. Fernando Altimeyer, Theologe an der katholischen Universität in Sao Paulo:

"Sie bieten die Doktrin des Erfolges an, des Wohlstands. "Kommt zu uns, und ihr werdet bald einen BMW fahren." Für einen Armen ist das toll – reich werden, ganz einfach. Die Marketingstrategie dieser Kirchen ist sehr aggressiv."

Auf der "Praca de Se" im Zentrum von Sao Paulo wettert ein Straßenprediger gegen das Böse. Einige Dutzend Menschen haben sich um ihn geschart, verfolgen teils amüsiert, teils nachdenklich seine Schimpftiraden, die eindeutig in Richtung der gegenüberliegenden katholischen Kathedrale gehen.

Brasilien gilt noch immer als das größte katholische Land der Welt. Vor gar nicht langer Zeit waren 95 Prozent der Bevölkerung katholisch getauft. Heute, sagen die offiziellen Statistiken, seien es noch knapp 74 Prozent. Ein gewaltiger Aderlass, der vor allem evangelischen Freikirchen und den Pfingstgemeinden zugutekommt. Das Hauptproblem, klagt Theologieprofessor Fernando Altimeyer von der katholischen Universität Sao Paulo, sei die personelle Unterbesetzung:

"Da stehen wir vor einem sehr ernsten Problem: Die katholischen Priester in ganz Lateinamerika und in den großen brasilianischen Städten stehen kurz vor dem Burn-out. Ein Priester hat oft hunderttausend Menschen zu betreuen – schon zehntausend wären ja zu viel."

Seit 40 Jahren nimmt die Zahl der Katholiken auf dem sogenannten "katholischen Kontinent" Lateinamerika im Verhältnis zur Geburtenrate beständig ab. Die Pfingstkirchen dagegen boomen. Experten sehen die Gründe dafür im enthusiastischen Glaubensleben, den besseren Wohlstandskonzepten und in der ausgeprägten Gemeinschaftsbindung innerhalb der Pfingstbewegung. Dass die Konkurrenzsituation zwischen den Pfingstlern und der katholischen Kirche in eine Kooperation umgewandelt werden könnte, hält der Historiker und Lateinamerika-Experte Michael Huhn vom katholischen Hilfswerk Adveniat für unwahrscheinlich.

"Mit vielen Pfingstkirchen ist es nicht möglich, weil sie einfach scharf antiökumenisch sind. Der Papst ist für viele Pfingstkirchen der Antichrist, die Verehrung der Gottesmutter – was ja in Lateinamerika eine große Rolle spielt - ist Götzendienst, da kann man einfach nicht diskutieren."

Die Pfingstbewegung ist heute der am stärksten wachsende Teil des Christentums. Religionsstatistiker sprechen von Anhängerzahlen von 250 Millionen bis zu über 500 Millionen. Es gibt die großen klassischen Kirchen wie die weltweiten "Assemblies of God", und daneben die sogenannten neo-pentecostalen, die unabhängigen Pfingstgemeinden, die kaum institutionalisiert und nur sehr lose zusammengeschlossen sind.

"Wenn man die Pfingstbewegung weltweit in den Blick nimmt, muss man heute sicher sagen, dass dieser unabhängige Bereich der pfingstkirchlichen Bewegungen der Bereich ist, der am intensivsten zu wachsen scheint."

… erklärt Reinhard Hempelmann, Experte für Evangelikalismus und Pfingstbewegung bei der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Berlin. Den wesentlichen Impuls für das Aufkommen der Pfingstbewegung gab die Gemeinde des schwarzen Predigers William J. Seymour in der Azusa Street in Los Angeles. Der Legende nach prophezeite Seymour am 14. April 1906 ein Zorngericht Gottes. Nach dem großen Erdbeben, das vier Tage später San Franzisco fast zerstörte, füllte sich die Kirche an der Azusa Street. In den darauffolgenden Jahren wurden hier Tag und Nacht Weltuntergangspredigten gehalten.

Lobet den Herrn! Lobet den Herrn!

Eine wichtige Rolle für die Verbreitung spielten bereits damals die neu aufkommenden Medien: So gründete die Pfingstler-Predigerin Aimee Semple McPherson 1918 eine der ersten Radiostationen:

"Now all of you, everybody - praise the Lord! Praise the Lord!"

Pentecostale Bewegungen stellen theologisch den "Heiligen Geist" und die enthusiastischen, ekstatischen Elemente des Christentums in den Mittelpunkt. Zungenrede, Prophetie, Geisteraustreibungen und Heilungen sind Ausdruck dieses Glaubens in den Liturgien. Reinhard Hempelmann:

"Das Wirken des Geistes ist etwas ganz Charakteristisches und die Hervorhebung des Geistwirkens in außergewöhnlichen Phänomenen, auch in körperlichen Phänomenen. Also, dass Menschen ergriffen werden, anfangen zu zittern, dass sie in tranceartige Bewusstseinszustände fallen, also ein sehr inbrünstiger, emotional orientierter Stil auch der Frömmigkeit."

Die Ethik der Pfingstchristen ist zumeist sehr auf Disziplin und innerweltliche Askese ausgelegt. Außereheliche Beziehungen sind tabu, genauso wie Drogen, Alkohol- und oft auch Tabakkonsum. Homosexualität wird abgelehnt, von einigen Pfingstpredigern auch verteufelt.

Besonders die neo-pfingstlichen Gemeinden zeichnen sich durch ihre "Wohlstandstheologie" aus, bei der es weniger um das Jenseits geht, als darum, über individuelle Disziplinierung und Anstrengung im Hier und Jetzt Wohlergehen zu erlangen. Religionssoziologen sehen die Pfingstler in den Regionen des Südens als modernisierenden Faktor, da sie die Bildung, Gesundheit, Individualisierung und Verantwortung des Einzelnen besonders fördern. Besonders das Neo-Pfingstlertum wird von Gegnern aber auch immer wieder für die Ausbeutung der Gläubigen kritisiert. Gläubige sollen aufgefordert werden, den Segen Gottes "herbeizuspenden".

Sonntagmorgen in Mathare, einem der Slums im kenianischen Nairobi. In der Nacht hat es heftig geregnet, die schmalen Wege sind schlammig. An deren Rändern stehen einfache Hütten aus Wellblech, Holzplanken, Karton oder Plastik. Viele davon beherbergen Kirchen. Alle hundert Meter versammelt sich eine andere Glaubensgemeinschaft, und jede wirbt lautstark um weitere Kirchgänger.

Diese Glaubensgemeinschaft heißt "Jesus healing international center". Gerade befindet sie sich im freien Gebet. Die Gründerin und Bischöfin der Kirche ist vorne auf der gekachelten Fläche, die den Altarraum markiert, auf den Boden gesunken. Nach dem Gebet ist Anastacia Mwikali Mweu zu einem Interview bereit. Den Gottesdienst führen derweil ihre Assistenten weiter.

"Ich habe gebetet und hatte dabei die Vision, ich solle eine Kirche gründen. Bis dahin war ich Katholikin. Meine Vision veranlasste mich, mein eigenes Ministerium zu gründen."

Im Gebet sei ihr auch der Name ihrer Kirche eingegeben worden, eben "Jesus healing international center". Was sie denn heile? Krankheiten, sagt sie:

"Ungläubige bekehren sich bei mir zu Jesus Christus. Es gibt auch Kranke, für die wir beten. Wenn ihr Glaube stark genug ist, werden sie dadurch gesund. Oder es kommen Mitglieder aus zerrütteten Familien. Wenn wir für ihre Familien beten, finden sie wieder zueinander."

Einer ihrer Assistenten bestätigt das und erzählt, wie er 2003 zu der Gemeinde kam:

"Damals hatte ich mich mit meinen Eltern zerstritten. Das quälte mich und ich versuchte, irgendwie meinen inneren Frieden zu finden. Ich ging zuerst zu einem Hexendoktor, aber der konnte mir nicht helfen. Dann besuchte ich viele verschiedene Kirchen, aber ich kam nicht zur Ruhe. Schließlich empfahl mir ein Freund dieses Ministerium. Die Bischöfin betete für mich. Gottes Hand hat mich durch sie berührt."

Seitdem ist er einer der 125 Anhänger der Bischöfin. Jeder von ihnen gibt am Ende des Monats den Zehnten dessen, was er verdient. Bei den Slumbewohnern ist das nicht viel, aber es reicht der Gründerin der Kirche immerhin zum Leben.

"Die Kenianer sind sehr traditionell. Auch die Christen."

Der Psychologieprofessor Samson Munywoki lehrt an der "United States International University" in Nairobi. Er hat sich mit dem Phänomen der Pfingstkirchen und dem anhaltenden Hexenglauben beschäftigt. Für ihn passt es ins Bild, dass sich Menschen auf der Suche nach Hilfe erst an den Hexendoktor wenden – und anschließend oder zusätzlich in einer Pfingstgemeinde beten.

"Es sind Christen, aber der christliche Glauben liegt wie eine hauchdünne Schicht über den traditionellen Vorstellungen. Wenn sie im Leben ernsthafte Probleme bekommen, greifen sie auf ihre Traditionen zurück."

Dabei gelte es in Kenia zurzeit als schick und modern, ein Christ zu sein.

In welche der vielen Kirchen man geht, spielt dabei keine besondere Rolle, die Auswahl ist groß. Drei Viertel der Kenianer sind Christen. Sie verteilen sich auf rund 4.000 Glaubensgemeinschaften, darunter auch die großen, traditionellen Kirchen. Mit etwa sieben Millionen Anhängern ist die katholische Kirche am stärksten vertreten, weitere fünf Millionen Kenianer gehören den Anglikanern an.

Die übrigen Gläubigen – über 20 Millionen Menschen - sind im weitesten Sinne Protestanten – wobei als "protestantisch" auch die unterschiedlichen Pfingstkirchen verstanden werden. Zu diesen großen und kleinen Gemeinschaften gehören 70 Prozent der Protestanten. Wie konservativ oder liberal diese Gruppen theologisch und politisch sind, unterscheidet sich erheblich.
Auffällig jedoch ist die große Bedeutung des Geldes bei den meisten dieser freien Glaubensgemeinschaften.

"Diese Leute machen eine Menge Geld mit den sehr armen, verzweifelten Menschen, die nach Antworten für ihr Leben suchen. Mit Menschen, die nicht wissen, woher sie das Geld für ihre nächste Mahlzeit kriegen. Trotzdem werden sie ihrer Kirche ihren letzten Cent spenden, weil sie hoffen, dass sie dadurch gesegnet werden und sich ihre Situation ändert. Das Christentum ist hier zu einem System verkommen, um Geld zu machen."

Damit meint Wissenschaftler Munywoki nicht die traditionellen Kirchen, also Katholiken und Anglikaner. Ihm geht es um die vielen Neugründungen von Glaubensgemeinschaften, in Kenia auch "mushroom-churches" genannt, weil sie wie Pilze aus dem Boden schießen. Viele Gläubige bevorzugen diese Gruppierungen, weil sie ihren Anhängern versprechen, was vielen Menschen in Afrika fehlt: finanzielle Sicherheit und die Heilung von Krankheiten.

Politisch und theologisch werden die Kirchen in Afrika insgesamt immer konservativer. Das liegt vor allem an dem massiven Einfluss konservativer religiöser Gruppen aus den USA. So klingt das zum Beispiel bei dem "USS Focal Point", einem evangelikalen Medienprojekt:

"Wir müssen wählen, auch in Amerika, zwischen Homosexualität und Freiheit. Wir können nicht beides haben. Ob es um Religionsfreiheit geht, Redefreiheit, Pressefreiheit – das alles ist in Gefahr, wenn sich die Agenda der Homosexuellen weiter ausbreitet. Jeder Fortschritt für sie kostet uns ein Stück Freiheit."

Die konservativen Evangelikalen, die zum Teil zur Pfingstbewegung gezählt werden, locken mit Stipendien, Krediten und weiteren Vergünstigungen, oft unter dem Deckmantel christlicher Hilfsorganisationen. Besonders massiv tritt der Holocaust-Leugner Scott Lively auf, Präsident der "Abiding Truth Ministries" in Kalifornien. Lively ist seit 2009 aktiv an der ugandischen Kampagne gegen Schwule und Lesben beteiligt, greift in die Gesetzgebung ein und will die Todesstrafe für Homosexuelle verankern.

Die konservativen Kirchenvertreter aus den USA haben meist Zugang zur politischen Elite in den afrikanischen Ländern. Die Folgen sind in vielen afrikanischen Staaten dramatisch: In Uganda, Kenia und anderen Ländern fürchten Homosexuelle mittlerweile um ihr Leben, etliche wurden bereits ermordet. So ist das Christentum in manchen Weltgegenden von einer Botschaft der Hoffnung zu einer tödlichen Bedrohung geworden.

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