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StartseiteCampus & KarriereFlüchtlinge und Digitalisierung16.02.2016

Bildungsmesse didactaFlüchtlinge und Digitalisierung

Bei Europas größter Bildungsmesse didacta, die derzeit in Köln stattfindet, werden in den nächsten Tagen 100.000 Besucher erwartet. Themenschwerpunkte sind der Umgang mit Flüchtlingen in der Bildung sowie die Digitalisierung des Lernens, berichtet DLF-Redakteur Michael Böddeker von der Messe.

Michael Böddeker im Gespräch mit Markus Dichmann

Didacta 2015 in Hannover eröffnet (dpa / picture alliance / Julian Stratenschulte)
Die didacta findet dieses Jahr in Köln statt. (dpa / picture alliance / Julian Stratenschulte)
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Köln Oberbürgermeisterin Henriette Reker eröffnete gemeinsam mit Sylvia Löhrmann, der Schulministerin von Nordrhein-Westfalen, die Messe: "Die didacta bringt wieder die wichtigsten Entscheidungsträger aus allen Bildungsbereichen zusammen," sagte Reker zur Eröffnung.

Vertreten sind auf der Messe viele Schulbuchverlage, die nicht nur ihre neuen Werke präsentieren, sondern auch ihre Ideen, wie der digitalisierte Unterricht funktionieren kann, erklärte Böddeker. Das seien auch die Erwartungen der Besucher: Die meisten von ihnen seien Lehrer, die nach Anregungen und Ansätzen suchen - auch und vor allem für den digitalen Unterricht. 

Auszeichnungen für Bildungsbotschafter

Auf einer Podiumsdiskussion wurde am ersten Tag in dem Zusammenhang über den Einsatz von Tablets im Unterricht gesprochen. Der Journalist und selbsternannte "Internet-Erklärer" Sascha Lobo sagte: "Hier prallen zwei Fronten aufeinander: Die einen wollen, dass man Smartphones erst ab 21 Jahren erlaubt, die anderen meinen, mit einem Tablet im Unterricht laufe es von alleine. Dabei treten aber die Lerninhalte in den Hintergrund."

Auch zum Schwerpunktthema Flüchtlinge werden besondere Unterrichtsmaterialien gezeigt. Auch für außerhalb der Schulmauern: So gibt es eine App für Flüchtlingskinder, mit der sie ihre Umgebung erkunden können. Außerdem wurden sogenannte Bildungsbotschafter ausgezeichnet, die sich für Toleranz eingesetzt haben. Darunter waren die Journalistin Dunja Hayali sowie das Kölner Aktionsbündnis "Arsch huh". 

Das gesamte Gespräch können Sie mindestens sechs Monate in unserer Mediathek nachhören.

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