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Seit 17:35 Uhr Kultur heute
StartseiteDossierNachrichten von der schwarzen Diaspora06.01.2017

Black Spaces Nachrichten von der schwarzen Diaspora

Seit der Rassendefinition durch Kant, der dem Schwarzen das Menschsein abspricht, weil er zur Zivilisation und Kultur des Menschen nichts beigetragen habe, ist der Mensch definiert als weiß, christlich, europäisch. So wurde Weißsein als das Eigene und als Norm konstruiert. Wie viel reale Diskriminierung gibt es noch in unserem alltäglichen, aber auch im politischen Handeln?

Von Nora Bauer

Ein Handschlag zwischen einem Schwarzen und Weißen.   (imago / Danita Delimont)
Die Autorin hat auf einem Kulturfestival der schwarzen Diaspora mit vielen Afrikanern gesprochen und sich in einen Selbstversuch begeben. (imago / Danita Delimont)

Dem Anderen werden dadurch bestimmte soziale, kulturelle und religiöse Eigenschaften zugeschrieben: Der primitive Afrikaner etwa entbehrt jeglicher Moral und aller Werte. Parallel zur politischen Unabhängigkeit der ehemaligen Kolonien hat sich als kulturwissenschaftlicher Diskurs der Postkolonialismus herausgebildet. Er hat dazu geführt, dass wir das "N-Wort" verpönt und aus unseren weißen Literaturen gestrichen haben, aber haben wir es auch aus unserem Denken gestrichen?

Die Autorin hat auf einem Kulturfestival der schwarzen Diaspora mit vielen Afrikanern gesprochen und sich in einen Selbstversuch begeben.

Das Manuskript zum Download und Nachlesen:

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