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StartseiteSprechstundeZeckenstiche und ihre Folgen29.05.2018

Borreliose und FSMEZeckenstiche und ihre Folgen

Zecken sind winzig klein und hoch gefährlich. Haben sie sich erst einmal auf ihr Opfer fallen lassen - angelockt von Körperwärme, Atemluft und Schritten - ist es fast zu spät. Sie stechen in die Haut und übertragen Borrelien - Bakterien, die die gefürchtete Borreliose auslösen - oder FSME-Viren.

Am Mikrofon: Carsten Schroeder

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Eine Zecke ist am 27.05.2017 auf einem Blatt in einem Garten in Sieversdorf (Brandenburg) zu sehen.  (dpa / Patrick Pleul)
Zeckenbisse können Borreliose oder Hirnhautentzündung auslösen (dpa / Patrick Pleul)

Jährlich 40.000 bis 120.000 Menschen sind nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts von der Lyme-Borreliose betroffen, die allerdings behandelt werden kann. An der ebenfalls von Zecken übertragenen Hirnhautentzündung FSME, der Frühsommer-Meningoenzephalitis, erkranken zwar nur rund 300 bis 450 Menschen pro Jahr - doch anders als die Borreliose kann die FSME, wenn sie ausgebrochen ist, nicht behandelt werden, da sie von Viren verursacht wird.

Gesprächsgast:

PD Dr. med. Gerhard Dobler, Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr, Leiter des Nationalen Konsiliarlabors für Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)    


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