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StartseitePodiumDie Heimat weicht dem Bagger17.12.2013

BraunkohletagebauDie Heimat weicht dem Bagger

Der Energiekonzern RWE will mit seinem Tagebau Garzweiler II bei Erkelenz in Nordrhein-Westfalen auf einer Fläche von 4.800 Hektar bis 2045 bis zu 1,3 Milliarden Tonnen Braunkohle fördern. Dafür müssen mehrere Dörfer den Baggern weichen. Sie sollen an anderer Stelle wieder aufgebaut werden. Mehrere Tausend Menschen sind betroffen.

Von Barbara Schmidt-Mattern

Ein Braunkohlebagger im Tagebau Garzweiler (Jan-Martin Altgeld)
Ein Braunkohlebagger im Tagebau Garzweiler (Jan-Martin Altgeld)
Weiterführende Information

Heimat unterm Braunkohlebagger (Deutschlandfunk, Hintergrund, 03.06.2013)

"Letztlich sind zehn, zwanzig Jahre Lebensqualität versaut durch den Tagebau", sagt Peter Jansen, Bürgermeister von Erkelenz. Einige Anwohner wollen mit Vereinen und Organisationen den Zusammenhalt der bald verlegten Dörfer erhalten. "Wir möchten uns nicht unterkriegen lassen dadurch, das unser Dorf bald nicht mehr existiert", sagt Bernd Pieper aus dem Stadtteil Keyenberg.

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