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Brexit-VerhandlungenEinigung auf Schwerpunkte und Termine

EU-Chefunterhändler Barnier und Brexit-Minister Davis am Ende des ersten Verhandlungstages. (dpa-bildfunk/ap/Virginia Mayo )
EU-Chefunterhändler Barnier und Brexit-Minister Davis am Ende des ersten Verhandlungstages. (dpa-bildfunk/ap/Virginia Mayo )

Der Auftakt der Gespräche über den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ist positiv verlaufen.

Sowohl EU-Verhandlungsführer Barnier als auch der britische Brexit-Minister Davis zeigten sich mit dem Gespräch in Brüssel zufrieden. Sie verständigten sich auf Prioritäten und einen Terminplan. Barnier sagte, zunächst solle es um die Rechte von EU-Bürgern in Großbritannien und von Briten in der EU gehen. Weitere Themen seien die Finanzforderungen an das Vereinigte Königreich sowie der Umgang mit der Grenze zwischen Nordirland und Irland. Erst wenn es hier substanzielle Fortschritte gebe, werde man über das von London gewünschte Freihandelsabkommen sprechen. Barnier ergänzte, ein fairer Deal sei möglich. Davis sprach von einer konstruktiven Diskussion. Er betonte, sein Land werde den EU-Binnenmarkt und die Zollunion verlassen. Seinen Angaben zufolge soll jeden Monat eine Woche lang verhandelt werden. Die Gespräche werden laut britischer Regierung am 17. Juli fortgesetzt. - Bis Ende März 2019 wollen beide Seiten eine Trennungsvereinbarung erreichen.