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BuchmesseBuchbranche protestiert gegen rechtsgerichteten Verlag

Proteste auf der Frankfurter Buchmesse gegen den rechtsgerichteten Antaios Verlag. (pa/dpa/Roesler)
Proteste auf der Frankfurter Buchmesse gegen den rechtsgerichteten Antaios Verlag. (pa/dpa/Roesler)

Auf der Frankfurter Buchmesse haben Vertreter der deutschen Buchbranche gegen den rechtsgerichteten Antaios Verlag protestiert.

Ein Sprecher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels sagte, mit der Aktion solle deutlich gemacht werden, dass man die Werte des Verlags nicht teile. Auf Postern standen Sätze wie "Gegen Rassismus" und "Für Freiheit und Vielfalt". Der Sprecher betonte, es gehe nicht generell um die Präsenz des Verlags auf der Messe. Der Antaios Verlag hat unter anderem den umstrittenen Bestseller "Finis Germania" von Rolf Peter Sieferle und Werke des deutsch-türkischen Rechtspopulisten Akif Pirinçci herausgegeben. Das Unternehmen ist das ersten Mal seit einem Jahrzehnt wieder auf der Messe vertreten. Der Verleger von Antaios, Kubitschek, sagte, man sei zurückgekehrt, damit die Leser sich selbst ein Bild vom Verlag machen könnten.