Montag, 28.05.2018
 
Seit 01:35 Uhr Hintergrund

Buchmesse in ArgentinienLiterarisches Großereignis

Die wichtigste Buchmesse der spanischsprachigen Welt: Das sagen die Veranstalter über die "Feria del Libro". Fakt ist: Diese Messe dauert zweieinhalb Wochen lang und hat mehr als eine Million Besucher. "In Argentinien wird viel gelesen", sagt Victoria Eglau, die die Buchmesse für den DLF besucht hat.

Victoria Eglau im Gespräch mit Monika Dittrich

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
(Deutschlandradio / Victoria Eglau)
Mehr als eine Million Besucher bei der Buchmesse in Buenos Aires. (Deutschlandradio / Victoria Eglau)
Mehr zum Thema

Lateinamerika Die Toleranz für Korruption schwindet

Buchmesse in Buenos Aires Literarische Neuheiten, Lesungen und Debatten

Diktatur und Literatur in Südamerika Eine Reise ins schwarze Herz des Verbrechens

Die jährliche Buchmesse in Buenos Aires sei ein wichtiger Termin nicht nur für Schriftsteller und Verleger, sondern auch für das breite Publikum, so Victoria Eglau, die für den Deutschlandfunk aus Lateinamerika berichtet. "Viele kommen, um Literaturstars zu sehen, es werden aber auch Bücher gekauft."

Ein wichtiges und erfolgreiches Segment der argentinischen Verlage seien sogenannte "Instant Books" zu ganz aktuellen politischen Themen: "Solche Werke sind oft auch ideologisch gefärbt." Erfolgreich seien in Argentinien aber nicht nur politische Sachbücher, sondern auch Romane, Klassiker, Comics und Ratgeber. Die Verlage importierten auch viele internationale Titel und ließen sie ins Spanische übersetzen.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk