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StartseiteKulturfragen"Der Nach-Stuttgart-Effekt"02.11.2014

Bürgerbeteiligung"Der Nach-Stuttgart-Effekt"

Die Proteste gegen den Bahnhofsumbau in Stuttgart habe in Sachen Bürgerbeteiligung einiges verändert, sagte der Planungstheoretiker Klaus Selle im Deutschlandfunk. Er warnte aber gleichzeitig vor neuen Entwicklungen, in denen eine Beteiligung nur vorgetäuscht wird.

Klaus Selle im Gespräch mit Beatrix Novy

Stuttgart 21-Gegner demonstrieren in Stuttgart vor einem Bautor, im Hintergrund ist der Südflügel des Hauptbahnhofes zu sehen. (picture alliance / dpa / ranziska Kraufmann)
Stuttgart 21-Gegner demonstrieren in Stuttgart vor einem Bautor, im Hintergrund ist der Südflügel des Hauptbahnhofes zu sehen. (picture alliance / dpa / ranziska Kraufmann)
Weiterführende Information

Stadtentwicklung - Blauer Himmel, weiße Wände
(Deutschlandradio Kultur, Länderreport, 11.07.2014)

Frankfurt am Main - Bankenmacht und Stadtentwicklung
(Deutschlandfunk, Wirtschaft und Gesellschaft, 04.07.2014)

Berlin - Ein Plädoyer für DDR-Architektur
(Deutschlandfunk, Kulturfragen, 04.05.2014)

Grossprojekte - Öffentliche Debatten statt schnelle Deals mit Investoren
(Deutschlandradio Kultur, Interview mit Klaus Selle, 05.02.2014)

Vielerorts mache man vielerorts ein großes Theater und tue so, als würde man die Menschen beteiligen, wolle aber nur Akzeptanz für ein schon vorentschiedenes Projekt, so Selle.

Der Planungstheoretiker sprach zudem darüber, wie es in Deutschland überhaupt dazu kam, dass Bürger in die Stadtentwicklung miteinbezogen werden.

Klaus Selle ist Professor für Planungstheorie in Aachen. Er berät und forscht seit Langem zum Thema. In seinem jüngsten Buch "Über Bürgerbeteiligung hinaus: Stadtentwicklung als Gemeinschaftsaufgabe?" hat er die positiven wie auch die problematischen Resultate der Partizipationsbewegung analysiert.

Das Gespräch können Sie mindestens fünf Monate lang in unserem Audio-On-Demand-Angebot nachhören.

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