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Bund40 Millionen Euro für DDR-Forschung

Blick auf original erhaltene Grenzanlagen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze bei Sorge (Sachsen-Anhalt). Nach dem Wende-Herbst in der DDR hat die Gemeinde Sorge einen Teil der Grenzanlagen erhalten. Jahr für Jahr kommen Schaulustige, um sich die einstigen Sperranlagen anzusehen. Die DDR-Grenztruppen kontrollierten im Bereich Sorge einen 13 Kilometer langen Grenzabschnitt. (picture alliance / dpa / Matthias Bein)
Blick auf original erhaltene Grenzanlagen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze bei Sorge (Sachsen-Anhalt). (picture alliance / dpa / Matthias Bein)

Der Bund will die Erforschung der DDR-Geschichte in den kommenden Jahren mit 40 Millionen Euro fördern.

Das teilte das Bundesforschungsministerium in Berlin mit. Insgesamt würden 14 Teams von Wissenschaftlern unterstützt. Sie sollen unter anderem das SED-Unrecht untersuchen, die Modernisierungsblockaden in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft oder den Verfall der Altstädte. Ziel sei es, die Forschung zur DDR-Geschichte fest in der deutschen Hochschul- und Forschungslandschaft zu verankern.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek meinte dazu: "Viele Menschen in unserem Land haben nur ein geringes Wissen über die DDR." Für freie und demokratische Gesellschaften sei es aber entscheidend, die eigene Vergangenheit zu kennen und kritisch zu hinterfragen.

Diese Nachricht wurde am 12.06.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.