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BundesanwaltschaftKeine Anhaltspunkte für Komplizen beim BVB-Anschlag

Frauke Köhler, Pressesprecherin des Generalbundesanwalts, gibt (12.04.17) Erklärung zu den Ermittlungen wegen des Anschlags auf den BVB-Mannschaftsbus ab. (dpa picture alliance / Uli Deck)
Frauke Köhler, Pressesprecherin des Generalbundesanwalts (Archivbild) (dpa picture alliance / Uli Deck)

Der mutmaßliche Täter des Anschlags auf die Mannschaft von Borussia Dortmund hatte offenbar keine Komplizen.

Dafür gebe es keine Anhaltspunkte, sagte am Mittag eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Bei dem festgenommenen Tatverdächtigen handele es sich um einen 28-Jährigen mit deutscher und russischer Staatsbürgerschaft. Er sei sei heute früh im Raum Tübingen gefasst worden. Der Mann soll aus Habgier die Tat verübt haben. Mit dem Anschlag habe er den Kurs von BVB-Aktien beeinflussen und von einem Kurssturz profitieren wollen. Der Verdächtige wird am Nachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Mit Blick auf die am Tatort gefundenen Bekennerschreiben hieß es, an islamistischen oder anderen extremistischen Hintergründen bestünden erhebliche Zweifel. Bundesinnenminister de Maizière äußerte sich erfreut über den Ermittlungserfolg. Zum Hintergrund der Tat erklärte er, sollte sich die Darstellung der Bundesanwaltschaft bestätigen, wäre das ein besonders widerwärtiges Motiv.