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Seit 06:50 Uhr Interview
StartseiteSport AktuellWerden US-Unternehmen mitbieten?24.02.2016

Bundesliga-RechteWerden US-Unternehmen mitbieten?

Die Deutsche Fußball-Liga - kurz DFL - schreibt in diesem Frühjahr die Bundesliga-Medienrechte ab der Saison 2017/18 aus. Das Kartellamt fordert, dass ein einzelnes Unternehmen nicht alle Pakete kaufen darf. Es dürfte also neue Bieter-Konkurrenten geben. Im Gespräch sind Namen aus den USA.

Von Moritz Küpper

Man sieht das Logo der Deutschen Fußball Liga DFL im Sucher einer Fernsehkamera. (AP)
Auch Amazon ist im Gespräch als möglicher Bieter für Medien-Rechte. (AP)

Momentan wird viel spekuliert: Wer wird in das Rennen um die Bundesliga-Übertragungsrechte einsteigen? Neben dem Pay-TV-Sender „Sky“, der aktuell die Live-Rechte hält sowie weiteren Privat-Fernsehsendern und den öffentlich-rechtlichen Anstalten ARD und ZDF. Die „Deutsche Telekom“ vielleicht? Ausländische Sender? Eine Gruppe aus Katar?

Zuletzt fielen auch immer wieder die Namen des US-amerikanische Streaming-Dienst „Netflix“ sowie des Internet-Unternehmens „Amazon“. Doch während „Netflix“ auf „Deutschlandfunk“-Anfrage klarstellte, dass – Zitat – „zurzeit kein Interesse an Sportrechten“ bestehe, sieht die Situation bei „Amazon“ anders aus: Ende vergangenen Jahres hatte Gründer Jeff Bezos in der „Welt am Sonntag“ schon Interesse anklingen lassen.

Auf die konkrete „Deutschlandfunk“-Nachfrage nach der nun anstehenden Bundesliga-TV-Ausschreibung hieß es: „Sport ist ein interessanter Bereich für uns. Wir spekulieren aber nicht in die Zukunft und haben zu der Teilnahme an einem Bietverfahren für Sportrechte keine Ankündigung gemacht.“

„Amazons“ Grundsatz: Das Unternehmen will erst dann etwas verkünden, wenn es für seine Kunden auch nutzbar ist. Sprich: Wenn es die Rechte hat. Dass es dazu kommen könnte, erscheint zumindest nicht ausgeschlossen, denn in der Stellungnahme hieß es auch: „Fußball ist für uns spannend!“ Was damit auch für die Rechtevergabe selbst gilt.

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