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BundeswehrverbandEnttäuschung über Pläne für Verteidigungsetat

Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbands, André Wüstner (picture alliance / Michael Kappeler/dpa)
Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbands, André Wüstner (picture alliance / Michael Kappeler/dpa)

Der Bundeswehrverband hat die von Union und SPD ausgehandelten Etatsteigerungen für das Verteidigungsressort als nicht ausreichend kritisiert.

Verbandschef Wüstner sagte der Deutschen Presse-Agentur, er sei vom Ergebnis der Sondierungen enttäuscht und erschüttert. Wenn die Vereinbarungen tatsächlich so umgesetzt würden, dann gehe das zu Lasten der Bundeswehr. Das sei unverantwortlich.

Dagegen hatte Verteidigungsministerin von der Leyen von einer guten Grundlage für die Aufgaben der Bundeswehr gesprochen. CDU, CSU und SPD haben sich darauf verständigt, den Etat für Verteidigungs- und Entwicklungsausgaben bis 2021 um zwei Milliarden Euro zu erhöhen. Welchen Anteil die Bundeswehr erhalten soll, ist allerdings unklar.

Diese Nachricht wurde am 14.01.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.