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Studienplatzvergabe"Von den kostbaren Plätzen soll keiner frei bleiben"

Noch immer bleiben jedes Semester Tausende Studienplätze unbesetzt. Ein Serviceverfahren sollte diese Schwierigkeiten eigentlich beheben. Es gebe aber noch Probleme bei der Anpassung der Software, sagte Thomas Grünewald von der Stiftung für Hochschulzulassung im DLF. Dennoch: Würde jeder solidarisch mitarbeiten, gäbe es einen reibungslosen Ablauf.


Eine Frau stellt die Sound-Software auf ihrem MacBook-Computer ein. (picture alliance / dpa / Maximilian Schönherr)

Deutscher WeiterbildungstagLernen für die digitale Zukunft

Wer sich weiterbilden wollte, nahm früher an Fern- und Abendkursen teil oder bekam seine Hausaufgaben per Post nach Hause geschickt. Heute läuft vieles digital - im virtuellen Klassenzimmer, mit Online-Klausuren und Live-Vorlesungen - Weiterbildung 4.0 sozusagen.


Bundeskongresses für Schulpsychologie"Präventive Arbeit wäre sehr viel sinnvoller"

Ein Schulpsychologie kommt auf über 5.000 Schüler in Großstädten und auf 15.000 Schüler in ländlichen Regionen. Mit dieser schlechten Ausstattung könne man nur reaktiv arbeiten, sagte Klaus Seifried, Leiter des Bundeskongresses für Schulpsychologie, im DLF. Dabei wäre präventive Arbeit viel sinnvoller. Auch, um hohe soziale Folgekosten zu vermeiden.

Abitur-Klausuren werden in Stuttgart im Regierungspräsidium sortiert und für die Zweitkorrektur verteilt. (picture-alliance/ dpa / Franziska Kraufmann)

Abitur in Sachsen-AnhaltSchulabschluss soll einfacher und fairer werden

Wer beispielsweise in Hessen oder Hamburg seine Prüfungen macht, hat deutlich bessere Chancen, ein gutes Abschlusszeugnis zu bekommen. Sachsen-Anhalt gilt als das Bundesland mit dem schwersten Abitur. Nun will die Landesregierung das Abitur entschärfen und damit gerechter machen.


Studium"Wir brauchen eine Qualitätskontrolle für Praktika"

Ein Gutachten von Hochschulrektorenkonferenz und der Universität Potsdam untersucht die Qualität von Praktika im Studium. Einer der Autoren, Wilfried Schubarth, Erziehungswissenschaftler in Potsdam, forderte im DLF "eine Art TÜV". Der solle bewerten, welche Praktika etwas taugen und welche nicht. Konsens herrsche darüber, dass "die Integration von Praktika ins Studium" sehr wichtig sei.


Deutscher Lehrerpreis 2016Berufsschullehrer mit Leib und Seele

In Berlin wird der Deutsche Lehrerpreis 2016 verliehen. In diesem Jahr erhält Stefan Hierholzer von der BBS 1 in Gifhorn in Niedersachsen einen dieser Preise. Er ist selbst ein Kämpfer, hat sich von der Hauptschule bis zur Fachhochschule durchgebissen. Seine Schüler hatten ihn für einen Preis vorgeschlagen.


Leben nach der PromotionWissenschaftliche Karriere soll attraktiver werden

Eine Promotion eröffnet nicht selten das Tor zu einer akademischen Laufbahn - im Idealfall endet diese mit einer Professur. Laut einer Befragung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung entscheiden sich allerdings immer weniger junge Akademiker für diesen Weg. Viele bevorzugen die attraktiven Angebote aus der Wirtschaft.


Besuch an einer Pionierschule Mehr (Neue) Musik im Schulalltag

Musikunterricht ist an vielen deutschen Schulen nicht nur Mangelware, sondern oft wenig kreativ: Komponistenbiografien, Quintenzirkel, Noten-Pauken. Eine Schule aus dem pfälzischen Grünstadt hat eine AG gegründet, die einen ganz neuen Ansatz verfolgt und den Schülerinnen und Schülern auch Neue Musik nahebringt.


Gymnasien in Nordrhein-WestfalenEine Rückkehr zu G9?

Die Debatte um eine Verlängerung der Schulzeit an Gymnasien läuft in Nordrhein-Westfalen auf Hochtouren. Das Thema wird vor der nächsten Landtagswahl im Frühling eine große Rolle spielen. Nun kam die Elterninitiative "G9 jetzt!" mit der Landeselternschaft in Dortmund zur Diskussion zusammen. Vonseiten der Schüler gab es allerdings keine Repräsentanten.


HistorikertagGeschichtsunterricht nicht an den Rand drängen

Anlässlich des Historikertags in Hamburg fordert der Deutsche Geschichtslehrerverband, dass das Fach nicht an den Rand gedrängt wird. Aus Sicht des Vorsitzenden Ulrich Bongertmann sind zwei Stunden in der Unter- und drei Stunden in der Oberstufe wöchentlich sinnvoll. Deutschland sei mit Geschichtslehrern ganz gut ausgestattet, doch müsste garantiert werden, dass das Fach stattfindet.


Neue Studie zu BildungsangebotenGanztagsschulen punkten durch individuelle Förderangebote

Viele Eltern würden sich vor allem deshalb für eine Ganztagsschule entscheiden, damit ihre Kinder selbstständiger werden und dort interessante Angebote wahrnehmen können, sagte Dirk Zorn von der Bertelsmann Stiftung im DLF. Es gebe aber immer noch zu wenige Ganztagsschulplätze, wie eine Umfrage zeige.


ifo-BildungsbarometerSchlechte Stimmung im Lehrerzimmer

Das ifo-Bildungsbarometer 2016 zeigt: Die Stimmung bei den Lehrern ist schlecht. Für den Bildungsforscher Matthias Buchardt ist ein Grund für die Frustration, dass Lehrer seit geraumer Zeit das Gefühl hätten, dass die eigentliche pädagogische Tätigkeit immer mehr in den Hintergrund trete. Denn in den Schulen sei man "bis zur Besinnungslosigkeit" mit Verordnungen und Programmen beschäftigt.

Weitere Beiträge

Nächste Sendung: 03.10.2016 14:05 Uhr

Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
Im Kindergarten - im Wattenmeer - im Kulturbetrieb: Warum entscheiden sich junge Leute nach der Schule für ein Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr und welche Erfahrungen machen sie?
'Campus & Karriere' informiert über Wissenswertes zum Freiwilligen Sozialen und Freiwilligen Ökologischen Jahr und Absolventen erzählen über ihre Erfahrungen.

Gesprächspartner:
Pauline Haupt, ist eine der amtierenden Bundessprecherinnen für das Freiwillige Ökologische Jahr, hat ihr FÖJ in einem Wald-Kindergarten in Leipzig gerade beendet und startet nun ein Doppelbachelor-Studium an der Uni Halle-Wittenberg
Dirk Hennig, leitet die Zentralstelle Freiwilliges Ökologisches Jahr in Rheinland-Pfalz und ist Vorsitzender des Bundesarbeitskreises der FÖJ-Träger
Franziska Arndt, hat bis zum Sommer ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur bei Deutschlandradio gemacht und studiert nun
Janine Berg, war bis August im Freiwilligen Sozialen Jahr in einem Hospiz im nordrhein-westfälischen Erkrath und hat gerade ein duales Studium begonnen
Am Mikrofon: Kate Maleike

Beiträge:
Wie stellt man es an?
Tipps zur Organisation eines Freiwilligen Sozialen oder Ökologischen Jahres

Freiwilliges Jahr imTrend?
Umfrage auf der Berufemesse „Einstieg Abi“ in Dortmund

Aktiv einbringen können
Baden-Württemberg bietet als erstes Bundesland jungen Flüchtlingen ein Freiwilliges Soziales Jahr an - Fallbeispiel aus Waiblingen

Eine Sendung ohne Hörerbeteiligung

Einen Beitrag für die Gesellschaft leisten, eigene Interessen und Stärken besser kennenlernen, nicht gleich nach der Schule in irgendein Studium starten: Die Motive, warum sich junge Leute für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder Ökologisches Jahr (FÖJ) entscheiden, sind recht unterschiedlich. Einig sind sich die meisten allerdings nachher darüber, dass ihnen diese Zeit enorm viel gebracht hat. „In 12 Jahren Schule habe ich nicht so viel gelernt wie in diesem einen Jahr“, hört man da zum Beispiel oder „das war wichtig für mich, weil ich helfen will und mich einbringen konnte“. Besonders G8-Abiturienten nutzen diese Freiwilligen Jahre inzwischen immer häufiger zur Entscheidungs- und Persönlichkeitsfindung. Ebenso scheint auch in der Gesellschaft die Akzeptanz für dieses freiwillige Engagement zu steigen. Doch wer sich dafür interessiert, sollte sich rechtzeitig informieren und kümmern, denn es gibt viele Möglichkeiten und Unterschiede bei den Schwerpunkten, die u.a. in der Ökologie, der Kultur, dem Sozialwesen, dem Sport oder der Politik liegen können.
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