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Seit 00:00 Uhr Nachrichten

Nach der Brexit-Entscheidung"Für Hochschulen werden die Dinge komplizierter"

Die Hochschulsysteme Deutschlands und Großbritanniens seien sehr eng miteinander verbunden, sagte der Direktor des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD in London, Georg Krawietz im DLF. Nach dem Brexit wird die Zusammenarbeit aufwendiger und bürokratischer, glaubt er. Für Ausländer werde ein Studium sogar erheblich teurer.


Studentische Protestkultur"Die ganzen Rahmenbedingungen haben sich verändert"

Ein Sit-in, ein unmittelbarer Protest von Studierenden, wie er erstmals in Berlin vor 50 Jahren stattfand, wirke heute aus der Zeit gefallen und überholt, sagte der Hamburger Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar im DLF. Politisches Engagement wirke auf Studenten heute fast wie ein Fremdkörper. Das liege aber auch daran, dass das Studium sehr viel leistungsorientierter geworden sei.

Flüchtlinge in der Schule"Kinder nicht in der Opferrolle lassen"

Die Schulpädagogin Claudia Solzbacher spricht sich dafür aus, Flüchtlingskinder in der Schule zu mehr Eigenständigkeit zu ermutigen. Die oft traumatisierten Kinder seien häufig zu lange in einer Opferrolle, sagte sie im DLF. Sie müssten in die Lage versetzt werden, ihre Situation kontrollieren zu können - das sei Voraussetzung dafür, damit zurechtzukommen.


VerbeamtungsgrenzeLehrerverband ruft EU-Kommission an

Zehntausende Lehrer, die an den Schulen in Deutschland unterrichten, wurden nicht verbeamtet, weil sie zu alt waren, als sie eingestellt wurden. Das empfindet die Schutzgemeinschaft angestellter Lehrer aber als Altersdiskriminierung, denn sie verdienen wesentlich weniger und bekommen auch weniger Rente. Darum haben die angestellten Lehrer jetzt bei der EU-Kommission Beschwerde eingelegt.


Neue Exzellenzstrategie "Auf das Niveau der privaten US-Unis werden wir nicht kommen"

Aus Exzellenzinitiative wird Exzellenzstrategie: Bund und Länder wollen Spitzenforschung ab 2019 an zunächst elf Hochschulen mit einer halben Milliarde Euro jährlich fördern. Horst Hippler, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, ist zuversichtlich, dass das deutsche Wissenschaftssystem dadurch wettbewerbsfähiger wird. Gleichzeitig dämpfte er im DLF die Erwartungen.

Doktortitel an der FH "Was wir hier machen, könnte Modellcharakter haben"

Bislang haben Studierende an Fachhochschulen nur eingeschränkte Möglichkeiten, einen Doktortitel zu erwerben. Ein neues Graduierteninstitut möchte das zumindest für Nordrhein-Westfalen ändern. Dessen Vorsitzender Professor Martin Sternberg sagte im Deutschlandfunk: "Da, wo hervorragend geforscht wird, sind junge Leute tätig, und diesen jungen Leuten muss man auch die Perspektive einer Promotion bieten können."

Reihe "Helden der Weiterbildung"Den Geist weiterentwickeln

Teil 4: Sonja Schildt

Zehn Jahre hat Sonja Schildt in der Werbebranche gearbeitet, bevor sie zum Yoga kam - als Ausgleich für den stressigen Alltag. Yoga hat sie mittlerweile zu ihrem Beruf gemacht. Doch damit ist der Karriereweg noch nicht zu Ende: Der nächste Schritt ist eine Weiterbildung zur Heilpraktikerin.


Außenwissenschaftsbetrieb "Fluchtursachen durch Bildungspolitik bekämpfen"

Die SPD will die Außenwissenschaftspolitik stärker bündeln. Dazu hat sie ein Eckpunktepapier vorgelegt. Dabei gehe es nicht darum, "kulturpolitisch mit der Wissenschaftspolitik alle zu beglücken", betonte die SPD-Abgeordnete Daniela De Ridder im DLF. Vielmehr sei es wichtig, die internationale Bildungs-, Wirtschafts- und Entwicklungspolitik besser zu verzahnen, um nicht zuletzt die Ursachen für Flucht zu bekämpfen.

Reihe "Helden der Weiterbildung"Auf der Zielgeraden zur Wirtschaftsfachwirtin

Teil 3: Melanie Paschke

Melanie Paschke war mal eine von Deutschlands schnellsten Frauen: Als Staffelläuferin war sie Welt- und Europameisterin. Mittlerweile arbeitet sie in Vollzeit in der Finanzbuchhaltung der IHK - doch das reicht ihr nicht: Sie bildet sich weiter zur Wirtschaftsfachwirtin. Denn sie will auch abseits des Sports weiter ein Ziel vor Augen haben.


Berufliche Weiterbildung "Es ist wichtig, sich vorher beraten zu lassen"

Meister-BAföG, Bildungsscheck oder Bildungsprämie: Wer eine berufliche Weiterbildung plant und Unterstützung bei der Finanzierung sucht, kann zwischen vielen verschiedenen Möglichkeiten wählen, sagte Jasna Rezo-Flanze von der IHK Köln im DLF. Da es jedoch verschiedene Anforderungen gebe, sei es sehr wichtig, vorher eine Weiterbildungsberatung in Anspruch zu nehmen.

Reihe "Helden der Weiterbildung" Zwischen Pendeln und Lernen

Teil 2: Philipp Heinen

Von einer 40-Stunden-Woche kann Philipp Heinen nur träumen. Denn der 33-jährige Projektmanager bildet sich berufsbegleitend mit einem Master in Sozialmanagement weiter. Das heißt: Präsenztermine an der Hochschule, Lernen nach Feierabend - und vor allem viel im Auto sitzen. Doch gelohnt hat sich der Aufwand für ihn schon jetzt.


Bachelor- und Masterabsolventen der "Hamburg School of Business Administration" warten am 02.10.2013 in Hamburg in der Handelskammer auf ihre Urkunden. (picture alliance / dpa / Axel Heimken)

Der Sechs-Semester-SchraubstockHat die Regelstudienzeit ausgedient?

Da sind sie wieder: die Bummelstudenten. Nach neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes gelingt es gerade einmal vier von zehn Studierenden, ihren Abschluss innerhalb der vorgesehen Regelstudienzeit zu machen. Dabei sollten Bologna-Reform und verkürzte Regelstudienzeiten das Studium beschleunigen und die Absolventen schneller in den Arbeitsmarkt bringen. Nur können oder wollen da nicht alle Studierenden mitspielen.

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