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Ein rosa Sparschwein mit vielen Eurogeldscheinen.

Kürzungen bei Horizon 2020"Es ist bitter, auf 2,2 Milliarden zu verzichten"

Die Einsparungen beim europäischen Forschungsförderungsprogramm Horizon 2020 fallen niedriger aus, als ursprünglich befürchtet. Renate Ubachs, Sprecherin des Bundesarbeitskreises der EU-Referentinnen an Hochschulen in Deutschland, sagte im Deutschlandfunk, sie sei dennoch enttäuscht, dass es überhaupt eine Kürzung gebe.


Katja Schmitz ist heute Professorin für Biologische Chemie an der Technischen Universität Darmstadt (Afanasia Zwick / Michael Böddeker)

"Jugend forscht"-Siegerin Katja Schmitz"Am Ende wollte ich alle Fachgebiete durchbekommen"

Was "Jugend forscht" angeht, ist Katja Schmitz eine Serientäterin: In allen sieben Fachrichtungen des Wettbewerbs hat sie teilgenommen - und dabei jedes Mal gewonnen. Sie wurde zur wissenschaftlichen Allrounderin, die sich schließlich doch für ein Fachgebiet entschieden hat.


Ein Baustellenschild (picture alliance / dpa - Julian Stratenschulte)

Einstürzende Lernwelten und ContainerromantikDeutschlands Schulen im Sanierungsstau

Schimmel an den Wänden, einsturzgefährdete Decken, marode Sporthallen, schmutzige Toilettenanlagen, giftige Asbestplatten: Die Liste der notwendigen Sanierungsarbeiten an Schulgebäuden in Deutschland ist lang und wird immer länger. Denn Städte und Kommunen haben kein Geld und können die Vielzahl an Schulbaustellen oft schon jetzt nicht mehr bewältigen.


In einer Tasse mit einem EU-Symbol steckt eine US-Fahne, aufgenommen  in einem Büro in Dresden. (picture-alliance / dpa / Arno Burgi)

Schreckgespenst TTIP Bedroht das Freihandelsabkommen die deutsche Bildungslandschaft?

Seit die USA und die EU über das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP verhandeln, ist die Skepsis in der deutschen Bevölkerung groß. Eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung sagt: mehr als ein Drittel der deutschen Bevölkerung hält TTIP für eine schlechte Idee. Viele befürchten, dass der Vertrag uns Deutschen sinkende Qualitätsstandards beschert.


Studierende nehmen am 24.03.2015 in einem Hörsaal der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) am Seniorenkolleg mit dem Vortrag zum Thema "Königspfalzenland Sachsen-Anhalt" teil. Seit Jahrzehnten haben wissbegierige Menschen ab dem 50. Lebensjahr die Möglichkeit in Magdeburg derartige Angebote der Hochschule zu nutzen. (picture alliance / dpa / Jens Wolf)

SeniorenstudiumGeistesblitze unter grauen Haaren

Immer mehr ältere Menschen zieht es an die Universitäten. 55.000 sind es derzeit deutschlandweit. Sie nehmen als Gasthörer an regulären Studiengängen teil oder sitzen in Seminaren speziell für ältere Semester. Obwohl die Unis ohnehin Mühe haben, alle Studenten unterzubringen, bauen sie das Angebot für Senioren aus.


Eine Lehrerin unterrichtet Migrantenkinder in Deutsch (imago/Sämmer)

Musikalische GrundschulePositive Effekte in vielen Bereichen

Sie singen und tanzen, reimen, rappen und trommeln – nicht nur im Musikunterricht, sondern in allen Schulfächern. Rund 200.000 Schüler in 400 Schulen werden seit zehn Jahren im Projekt Musikalische Grundschule gefördert. Heute wird das Jubiläum in Hessen auf dem Frankfurter Opernplatz gefeiert, denn die Bilanz ist überaus positiv.


Studenten in einem Hörsaal (Jan Woitas, dpa)

HochschulpolitikFrei gewordene Gelder von Ländern nicht nur in Bildung investiert

Seit Beginn des Jahres trägt der Bund die Kosten für das BAföG alleine. Dadurch wurden Gelder für die Länder frei, diese sollten vor allem in die Hochschulen investiert werden. Nun gibt es Streit: Verstoßen die Länder gegen die Vereinbarung - wenn zum Beispiel Niedersachsen das gesamte Geld in Kinderbetreuung investiert?


Der Bildungsforscher Andreas Schleicher  (dpa picture alliance/ Federico Gambarini)

"Mr. PISA" Andreas Schleicher"Jugend forscht hat bei mir sehr viel bewirkt"

Reihe "50 Jahre Jugend forscht", Teil 2

Er ist Mr. PISA: Andreas Schleicher, OECD-Bildungsdirektor und Koordinator der PISA-Studien. Dabei hat er ursprünglich Physik studiert und war lange Zeit kein guter Schüler. Eine prägende Rolle auf seinem persönlichen Bildungsweg spielte eine Teilnahme am Wettbewerb "Jugend forscht".


FDP-Generalsekretärin Nicola Beer (picture alliance / dpa - Bernd von Jutrczenka)

FDP auf Bildungskurs "Wir wollen selbstständige Schulen"

Die FDP will die Bildungspolitik zu ihrem Thema Nummer eins machen - das ist eines der Ergebnisse des Bundesparteitags in Berlin. Ein Hauptziel dieses Kurses sei es, Schulen zu mehr Hoheit über ihr Budget, Personal und ihre Organisation zu verhelfen, sagte FDP-Generalsekretärin Nicola Beer im Deutschlandfunk.

Weitere Beiträge

Nächste Sendung: 30.05.2015 14:05 Uhr

Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
50 Jahre "Jugend forscht" - und was kommt jetzt?
Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb und die Zukunftspläne für die Talentförderung
'Campus & Karriere' berichtet vom Jugend-forscht-Finale, wo die Bundessieger diesmal im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen im Feierabendhaus des Konzerns BASF gekürt werden. Im Gespräch mit Wettbewerbsteilnehmern, Juroren, Organisatoren und unterstützenden Lehrkräften geht es auch um Zukunftsherausforderungen bei der Talentförderung und das Zusammenspiel mit Schulen.

Gesprächsgäste:
Dr. Sven Baszio, geschäftsführender Vorstand der Stiftung "Jugend forscht" e. V.
Marion Baierl, Chemie-Lehrerin an der Maria-Ward-Schule in Neuburg a.d. Donau, die für ihr Engagement für den Helmholtz-Preis-Lehrerpreis nominiert ist
Petra Christiansen, Leiterin der Lise-Meitner-Schule in Berlin-Neukölln und Vorsitzende des Vereins, der das dortige Schülerforschungszentrum betreibt
Am Mikrofon: Kate Maleike

Beiträge:
Ausgezeichnete Ideen
Gespräch mit Jungforschern des Bundesfinals

Nach der Schule nach Lust und Laune experimentieren
Ein Besuch im Schülerforschungszentrum Kassel

Eine Sendung ohne Hörerbeteiligung
„Wir wollen mehr sein als nur ein Wettbewerb!“ sagt Dr. Sven Baszio, der geschäftsführende Vorstand der Stiftung "Jugend forscht", „wir wollen ein Netzwerk sein und zu einer Art Volksbewegung werden.“ Im 50. Jubiläumsjahr angekommen, blickt der wohl bekannteste Nachwuchswettbewerb in Deutschland nicht nur auf eine erfolgreiche und erlebnisreiche Zeit zurück, sondern richtet den Blick auch hemdsärmelig nach vorn. Vor allem die Frage, wie man die Förderung von talentierten und interessierten SchülerInnen in Zukunft am besten gestalten kann, treibt die Macher von "Jugend forscht" um. Schulen spielen hier zwar nach wie vor eine zentrale Rolle, doch neue Schulen zu finden, die mitmachen oder junge Lehrkräfte, die sich engagieren, wird immer schwieriger. Große Hoffnungen werden deshalb in die neuen Schülerforschungszentren gesteckt, in von denen inzwischen ca. 30 in Deutschland existieren. Hier können sich Kinder und Jugendliche, die interessiert sind, unter fachlicher Begleitung selbst ausprobieren und ihrem Forscherdrang nachgehen. Flächendeckend, so ist die Vorstellung und die Forderung von "Jugend forscht", müsse es solche Zentren eigentlich geben. Dann könnten Jugendliche - so wie in Sportvereinen oder Musikschulen - ihre Fähigkeiten und Ideen ausprobieren und trainieren.
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Podcast

Wissen

Memory-Metalle mit Formgedächtnis (Deutschlandradio / Frank Grotelüschen)

Neuer formidabler FormwandlerMemory-Metall mit Supergedächtnis

Wenn man bestimmte Metalllegierungen biegt, dehnt oder erwärmt, scheinen sie sich an ihre alte Form erinnern zu können und kehren danach in ihre Ursprungsgestalt zurück. Bei den bisherigen Materialien allerdings klappte diese Formwandlung nicht unbegrenzt. Doch nun präsentiert ein Kieler Forscherteam im Wissenschaftsmagazin "Science" eine Legierung mit einem bis dato unbekannten Stehvermögen.

Eine Lesebrille liegt auf einem Bücherstapel. (picture alliance / dpa / Ismo Pekkarinen)

Open Access und Wissenschaft"Qualitätskontrolle ist schon wichtig"

Der Soziologe Peter Weingart hat davor gewarnt, bei Open-Access-Publikationen die Qualitätskontrolle zu vernachlässigen. Durch das digitale Publizieren sei die Zugänglichkeit von Daten enorm gesteigert worden, sagte Weingart im DLF. Das habe das Arbeiten erleichtert, aber auch die Manipulationen, die man mit den Daten vornehmen könne.

Ein rosa Sparschwein mit vielen Eurogeldscheinen.

Kürzungen bei Horizon 2020"Es ist bitter, auf 2,2 Milliarden zu verzichten"

Die Einsparungen beim europäischen Forschungsförderungsprogramm Horizon 2020 fallen niedriger aus, als ursprünglich befürchtet. Renate Ubachs, Sprecherin des Bundesarbeitskreises der EU-Referentinnen an Hochschulen in Deutschland, sagte im Deutschlandfunk, sie sei dennoch enttäuscht, dass es überhaupt eine Kürzung gebe.

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