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CharlottesvilleDrei Tote, viele Verletzte

Die Nationalgarde des US-Bundesstaates Virginia sichert einen Straßenzug in Charlottesville. (AFP / Paul J. Richards)
In Charlottesville ist die Zahl der Toten nach den Krawallen auf drei gestiegen. (AFP / Paul J. Richards)

Bei den Krawallen in Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Behörden weiter mitteilen, stieg die Zahl der Verletzten auf mehr als 30. In der Stadt hatten sich hunderte Rechtsextreme versammelt, die mit der "White-Supremacy"-Ideologie einer angeblichen Vorherrschaft der Weißen sympathisieren und unter anderem der ultrarechten "Alt-Right"-Bewegung und dem Ku-Klux-Klan angehören. Ihnen stellten sich ebensoviele Gegendemonstranten in den Weg.

Schon vor Beginn der rechten Kundgebung kam es zu Schlägereien zwischen beiden Lagern. Der Gouverneur von Virginia erklärte den Ausnahmezustand. Die Lage eskalierte, als ein Unbekannter ein Fahrzeug in eine Gruppe von Gegendemonstranten steuerte. Die Polizei nahm den Fahrer fest und ermittelt. Später stürzte in der Nähe ein Hubschrauber, zwei Menschen starben. Auch hier laufen Ermittlungen.

US-Präsident Trump verurteilte die Krawalle und sprach in einer Erklärung von einem ungeheuerlichen Ausbruch von Hass, Fanatismus und Gewalt auf vielen Seiten. Der Präsident vermied es aber, einzelne Gruppierungen - etwa die Rechtsextremen - beim Namen zu nennen, was ihm im Kurznachrichtendienst Twitter viel Kritik einbrachte.