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CharlottesvilleScharfe Kritik an Trumps Wortwahl zum Neonazi-Aufmarsch

US-Präsident Donald Trump verlässt am 11.08.2017 im Trump National Golf Club in Bedminster, New Jersey (USA) eine Presskonferenz, auf der er sich zu den Vorkommnissen in Charlottesville (USA) äußerte.  (dpa-Bildfunk / AP / Pablo Martinez Monsivais)
US-Präsident Donald Trump sprach auf seiner Pressekonferenz von "Gewalt auf vielen Seiten". (dpa-Bildfunk / AP / Pablo Martinez Monsivais)

US-Präsident Trump ist für seine Äußerungen zum Neonazi-Aufmarsch in Charlottesville in die Kritik geraten.

Bürgerrechtler, Politiker der Demokraten und auch Mitglieder seiner eigenen Partei, der Republikaner, werfen Trump vor, die Ereignisse im Bundesstaat Virginia verharmlost zu haben, als er von "Hass und Fanatismus auf vielen Seiten" sprach. Der republikanische Senator Rubio sagte, der Präsident hätte die Ereignisse als das beschreiben sollen, was sie seien, nämlich als "Terroranschlag weißer Rassisten". Auch der republikanische Senator Gardner hielt Trump vor, die Dinge nicht beim Namen genannt zu haben.

In Charlottesville waren Neonazis mit Hitlergruß und Hakenkreuzen aufmarschiert. Als die Kundgebung in Gewalt umschlug, wurden mehr als 30 Menschen verletzt. Eine Frau wurde getötet, als ein Autofahrer gezielt in eine Gruppe von Gegendemonstranten fuhr. Ein Verdächtiger wurde festgenommen, das FBI ermittelt.