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CharlottesvilleWeißes Haus verteidigt Trump-Äußerung

Rechtsextreme am Lee Park in Charlottesville. (imago / ZUMA Press)
Rechtsextreme am Lee Park in Charlottesville. (imago / ZUMA Press)

Das Weiße Haus hat die Reaktion von US-Präsident Trump auf den Neonazi-Aufmarsch in Charlottesville verteidigt.

Trumps Formulierung, er verurteile "Hass und Fanatismus auf vielen Seiten" umfasse selbstverständlich auch Neonazis, Rassisten, den Ku-Klux-Klan und alle anderen Extremistengruppen, heißt es in einer Erklärung. Kritiker - auch aus den Reihen der Republikaner - hatten Trump vorgehalten, klare Schuldzuweisungen vermieden und so die Gewalt der Rechtsextremen verharmlost zu haben.

In Charlottesville waren gestern Neonazis mit Hitlergruß und Hakenkreuzen aufmarschiert. Als die Kundgebung in Gewalt umschlug, wurden mehr als 30 Menschen verletzt. Eine Frau wurde getötet, als ein Autofahrer gezielt in eine Gruppe von Gegendemonstranten fuhr. Ein Verdächtiger wurde festgenommen. Das FBI hat die Ermittlungen aufgenommen.