Umwelt und Verbraucher / Archiv /

 

Chefsache Asse

Peter Altmaier besucht das Atommülllager in Niedersachsen

Von Andreas Mier

(v.l.) Sigmar Gabriel (SPD), Niedersachsens Umweltminister Stefan Birkner (FDP) und Peter Altmaier (CDU) besuchen die Asse.  (picture alliance / dpa / Jochen Lübke)
(v.l.) Sigmar Gabriel (SPD), Niedersachsens Umweltminister Stefan Birkner (FDP) und Peter Altmaier (CDU) besuchen die Asse. (picture alliance / dpa / Jochen Lübke)

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat die Asse zur Chefsache erklärt. Erstmals besucht er in seinem neuen Amt nun das Atommülllager in Niedersachsen. Dort lagern Zehntausende Fässer mit Atommüll. In das Lager aber dringt Salzwasser ein. Und die Zeit, in der die Fässer geborgen werden müssen, drängt.

Ein Witz hier, ein Lächeln da und der Einsatz seines Smartphones: Der Einstand des neuen Bundesumweltministers Peter Altmaier in Berlin verlief positiv.

Doch heute wird es zum ersten Mal so richtig ernst für ihn. Altmaier besucht das Atommülllager Asse in Niedersachsen. Dort lagern Zehntausende Fässer mit strahlendem Atom-Müll. In das Lager aber dringt Salzwasser ein. Und die Zeit, in der die Fässer geborgen werden müssen, sie drängt.

Peter Altmaier hat die Asse zur Chefsache erklärt. Der bisherige Zeitplan, bei dem die Bergung der Fässer schlimmstenfalls erst in mehr als 20 Jahren beginnen soll, dauert ihm zu lang. Ob er zum Heilsbringer in der Causa Asse wird?

Den gesamten Beitrag können Sie mindestens bis zum 1.12.2012 als MP3-Audioin unserem Audio-on-Demand-Player nachhören

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Umwelt und Verbraucher

Stromerzeugung Frankreich setzt auf Biogas

Eine Herde Kühe steht vor einer Biogasanlage in Hermerode (Mansfeld-Südharz). (picture alliance / dpa / Jan Woitas / lah)

Die Energiegewinnung aus Biogas ist in Frankreich noch nicht sehr verbreitet. Das soll sich aber ändern. Dabei richten die Franzosen den Blick auch auf Deutschland, um aus Erfolgen und Fehlern zu lernen. Bei einer Tagung tauschten sich Experten beider Länder aus.

Schüler-Forschergarten Unerkanntes Essen

Gensoja in der EUMonsanto spielt die Gesundheitskarte

Diese unrsprünglich aus Asien stammenden Hülsenfrüchte werden auf etwa sechs Prozent der globalen landwirtschaftlichen Nutzfläche angebaut und gelten als wichtigste Ölsaat. (picture alliance / dpa / Universität Jena)

Der US-Konzern Monsanto versucht, eine Zulassung für den EU-Import einer gentechnisch veränderten Sojabohne zu erreichen. Diese enthält mehr ungesättigte Fettsäuren. Monsanto wirbt mit einem Gesundheitseffekt für die Verbraucher. Gentechnikgegner halten das für irreführend.