On Stage / Archiv /

 

"Da trifft viel Gefühl auf viel Asphalt"

Deutsche Texte zwischen Pop und Chanson: Felix Meyer & Band

Felix Meyer (Mitte) mit seinen Bandkollegen
Felix Meyer (Mitte) mit seinen Bandkollegen (© 105 Music/ Michael Ebert-Hanke)

Hier ein Kontrabass, da ein Akkordeon, dort ein Banjo - immer im Mittelpunkt: Felix Meyer und seine Texte. Zur Verfremdung auch ab und zu mal in ein Megafon gesungen, erinnern sie an Element of Crime und Keimzeit.

Felix Meyer beobachtet die Wirklichkeit und beschreibt sie in bilderreichen Texten. Die Lieder gehen nicht nur ins Ohr, sondern bleiben auch im Kopf. Mehr zum Fühlen als zum Nachdenken. Er ist mit seiner Band 15 Jahre als Straßenmusiker durch ganz Europa gereist - Flamenco, Country und Chanson haben hörbar Spuren hinterlassen. Die Musik ist facettenreich instrumentalisiert und natürlich unverstärkt. Denn Straßenmusiker spielen ohne Strom. Die Songs von Liebe, Dreck & Gewalt sind genauso wenig glatt gebügelt wie die Hemden ihrer Bühnenoutfits.

"Erste Liebe/Letzter Tanz" heißt das zweite Album des 36-jährigen Musikers. Es ist der Grund dafür, dass der Wahlhamburger und die Band derzeit häufiger auf Deutschlands Bühnen spielen als auf Deutschlands Straßen.


Aufnahme vom 21.4.12 im Kulturzentrum Grend, Essen

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

On Stage

Blues Festival SchöppingenJonathan "Boogie" Long & The Blues Revolution

Der Musiker Jonathan Boogie Long spielt auf der Gitarre.

Jonathan "Boogie" Long stammt aus Baton Rouge/Lousiana. Inspiriert durch Gospelmusik begann er im Alter von sechs Jahren Gitarre zu spielen. Als Teenager zog er bald Bluesclubs der Schule vor. Und so beendete er mit 14 Jahren die eine zugunsten der anderen Karriere. Er ging auf Tour.

Theaterkahn in Dresden"Club der toten Dichter"

Die Formation "Club der toten Dichter"

So hat man Schiller noch nie gehört! Aber das ist ja auch klar. Schließlich ist Reinhardt Repke mit seinem "Club der toten Dichter" am Werk. Der Komponist und Musiker hatte in den vergangenen Jahren mit seiner Band bereits Heinrich Heine, Wilhelm Busch und Rainer-Maria Rilke vertont. Jetzt war Friedrich Schiller an der Reihe.

Theaterkahn in DresdenDesiree Klaeukens

Desiree Klaeukens spielt auf einer Gitarre.

Ganz unaufgeregt kommt sie daher. Fast beiläufig beginnt sie ihre Songs. Aber dann ist da etwas, das einen nicht mehr loslässt. Desiree Klaeukens berührt mit ihrer klaren Stimme, die ganz eigen über die Lieder geht: vorsichtig suchend und selbstbewusst zugleich. Ein Hauch von Melancholie ist stets dabei.