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StartseiteDossierDarf's ein bisschen weniger sein?18.03.2011

Darf's ein bisschen weniger sein?

Essensretter gegen Zusatzstoffe und Kalorienbomben

Die Lebensmittelindustrie wirbt in der Öffentlichkeit mit Bewegungsprogrammen für übergewichtige Kinder und Jugendliche. Doch mehr Sport hilft nur bedingt gegen zu viele Pfunde und dadurch bedingte Erkrankungen, wenn die Wurzel des Übels nicht gepackt wird: falsche Ernährungsgewohnheiten.

Von Agnes Steinbauer

Frisches Obst und Gemüse kommt viel zu selten auf den Tisch. (Stock.XCHNG / Maciej Lewandowski)
Frisches Obst und Gemüse kommt viel zu selten auf den Tisch. (Stock.XCHNG / Maciej Lewandowski)
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Versteckte Fette, Geschmackverstärker und viel zuviel Zucker machen süchtig, fördern Allergien, ADHS und Bluthochdruck - und den Umsatz von Produkten wie die "ach so gesunden" Cornflakes und Müsliriegel.

Auf solche Zusammenhänge machen Organisationen wie Foodwatch aufmerksam. Doch was helfen die Aktionen der "Essensretter" ohne die Bereitschaft der Konsumenten, das Kleingedruckte auf den Verpackungen zu lesen, geschweige denn zu verstehen?

Und wäre die allseits geforderte Ampelkennzeichnung, wenn sie denn politisch durchgesetzt würde, wirklich eine Orientierungshilfe - oder hätte sie letztlich denselben Alibieffekt für die Großproduzenten wie die Warnungen der Tabakindustrie auf Zigarettenschachteln?

In Großbritannien, wo die Ampel längst gilt, gibt es immer noch viele übergewichtige oder fettleibige Menschen. Aber auch die kalorienbewussten Konsumenten müssen lernen, ihren Körper zu "lesen" statt Aufdrucke wie "wellness food" oder "bio" oder "Original Schwarzwälder ..."

Aber wo lernt man das gute Essen, wenn zu Hause nicht mehr gekocht wird?

DLF 2011

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