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StartseiteLebenszeitHeute gesellschaftlich akzeptiert?12.01.2018

Das dritte GeschlechtHeute gesellschaftlich akzeptiert?

"Junge oder Mädchen?"- diese Frage lässt sich für die meisten Eltern recht einfach beantworten. Aber nicht für alle, denn es gibt viele Menschen in unserer Gesellschaft, die sich weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen. Was muss geschehen, um intersexuellen Menschen ihre volle Autonomie zu geben?

Eine Sendung von Daniela Wiesler (Moderation) und Eva-Maria Götz

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Ein Plakat für eine dritte Option für die Geschlechtsbezeichung intersexueller Menschen. (picture alliance / dpa / Jan Woitas)
Wenn im Geburtenregister Geschlechter eingetragen werden, dann müssen es künftig drei Optionen sein. (picture alliance / dpa / Jan Woitas)
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Operationen, meist ohne Einwilligung oder Wissen der Betroffenen, hormonelle Manipulation und Ausgrenzung waren und sind oft der Leidensweg, den intersexuelle Menschen beschreiten müssen.

Doch allmählich setzt ein vorsichtiges Umdenken ein. Kann es sein, dass wir Menschen diskriminieren, nur weil sie nicht in unser gängiges Mann-Frau-Schema passen? Das Bundesverfassungsgericht hat reagiert: Im Geburtenregister muss der Geschlechtseintrag in Zukunft in Zweifelsfällen nicht mehr offen gelassen werden, also eine Leerstelle bleiben, es soll auch möglich sein, ein neues, drittes Geschlecht zu definieren.

Und: Ist damit alles gut? Was muss, was kann geschehen, um intersexuellen Menschen ihre volle Autonomie zu geben? Denn es betrifft mehr Menschen, als viele annehmen.

Diskutieren Sie mit uns und unseren Gäste, rufen Sie uns an unter der Telefonnummer 00800 4464 4464  oder schreiben Sie uns eine mail an: lebenszeit@deutschlandfunk.de

Als Gäste eingeladen sind:

Vanja, Initiator*in der Klage beim Bundesverfassungsgericht, Leipzig

Lucie Veith, Gründungsmitglied des bundesweiten Vereins Intersexuelle Menschen .e.V.

Hannah, Mutter eines 5-jährigen intersexuellen Kindes

Prof. Dr. Hertha Richter-Appelt, Sexualwissenschaftlerin, Psychologische Psychotherapeutin, bis 2014 stellvertretende Direktorin des Instituts für Sexualforschung am Universitäts-Klinikum Hamburg Eppendorf

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