Umwelt und Verbraucher / Archiv /

Das Öl und die Menschen

Fischer am Golf von Mexiko zwei Jahre nach der Explosion der Bohrplattform

Von Timo Fuchs

Die Explorationsplattform "Deep Water Horizon" geriet am 20. April in Brand und sank am 22.
Die Explorationsplattform "Deep Water Horizon" geriet am 20. April in Brand und sank am 22. (US Coast Guard)

Am Freitag jährt sich die Explosion auf der Bohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko zum zweiten Mal. Die US-Regierung äußerte sich jüngst hoffnungsvoll, was die jetzige Sicherheit bei Tiefseebohrungen betrifft. Umweltorganisationen und Fischer vor Ort sehen das anders.

Timo Fuchs war an der Küste des Golfes von Mexiko unterwegs und traf eine Fischerin, die vor zwei Jahren ein Opfer unseres vom Öl abhängigen Lebensstils geworden ist.

Hinweis: Den Beitrag können Sie bis mindestens fünf Monate lang als Audio-on-demand abrufen.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Umwelt und Verbraucher

ElektrokräneDie kleine Energiewende am Hamburger Containerhafen

Forschungsprojekt BESIC am HHLA Container Terminal Altenwerder: In der Batteriewechselstation sollen die Batterien der selbstfahrenden Schwerlastfahrzeuge mit Ökostrom-Spitzen geladen werden.

Am Hamburger Containerhafen sollen akkubetriebene Kräne die altgedienten Dieselmodelle ersetzen. Die ersten elektrischen Kräne sind bereits im Einsatz. Sie verursachen weniger Emissionen und können dank großer Akkus Ökostrom aus Windenergie auch bei Flaute nutzen.

FliegerbombenGefährliche Blindgänger

Die Sprengmeister und Entschärfer Michael Weiß (r) und Tobias Oelsner begutachten am 10.12.2013 in Nürnberg (Bayern) in einer Baugrube eine Weltkriegsbombe.

Mehrere 10.000 nicht detonierte Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg liegen noch in Deutschland. Für Entschärfungen müssen immer wieder ganze Stadtviertel evakuiert werden. Korrosion und noch aktive Langzeitzünder machen die Blindgänger zu "Zeitbomben" im Wortsinne. Die Angst vor Selbstzündungen wächst.

TierschutzSkandal bei "Neuland"-Fleisch soll aufgeklärt werden

Großaufnahme dreier Hühner

Ein Hähnchenmäster aus Niedersachsen steht unter dem Verdacht, Geflügel aus Massentierhaltung unter dem Tierschutz-Label "Neuland" vermarktet zu haben. Jetzt fürchten die Trägervereine hinter dem Siegel um ihren guten Ruf.