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StartseiteAus Kultur- und SozialwissenschaftenDas TV-Duell als wichtige Informationsquelle14.03.2013

Das TV-Duell als wichtige Informationsquelle

Konferenz der europäischen Fachgesellschaft für Politikwissenschaft in Mainz

Wahlen werden immer wichtiger, weil sich klassische Milieus auflösen. Umso interessanter ist es, wie welche Menschen wählen: Mittlerweile behandelt die Wahlkampfforschung das Thema über die schnelle Prognose hinaus systematisch.

Von Barbara Weber

Plakate von Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier im Wahlkampf 2009, der als langweilig galt. (AP)
Plakate von Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier im Wahlkampf 2009, der als langweilig galt. (AP)
<p>&quot;Wir können ganz eindeutig beobachten, dass Wahlkämpfe an Bedeutung gewonnen haben, dass sie intensiver geführt werden und dass sie auch größere Effekte haben.&quot;<br /><br />Professor Thorsten Faas ist Wahlforscher an der Universität Mainz.<br /><br />&quot;Wir sehen einfach größere Ausschläge, auch immer spätere Ausschläge. Und insofern sind Wahlkämpfe heute wichtiger, als sie noch vor zehn, 20, 30 Jahren waren.&quot;<br /><br />Ein Grund dafür ist der Wandel der Gesellschaft. Die klassischen Milieus haben sich verändert.<br /><br />&quot;Typischerweise ist es so, dass es den politischen Katholizismus als Vorfeld der Unionsparteien gibt und auf der anderen Seite die Arbeiterschaft als Vorfeld der Sozialdemokratie oder der Mitte-Links-Parteien. Und das sind beides Milieus, die in Deutschland auf dem Rückzug sind",&quot;<br /><br />sagt Professor Kai Arzheimer, Politikwissenschaftler an der Universität Mainz: <br /><br />&quot;"Nun sind das Prozesse, die sehr früh einsetzen. Das können wir zurückverfolgen bis in die 60er-Jahre. Und diese Prozesse haben sich beschleunigt in den 80er-Jahren mit dem Ergebnis, dass Parteibindungen nicht mehr im selben Umfang an die kommenden Generationen weitergegeben werden, wie das früher der Fall war und sich wohl auch auf individueller Ebene abschwächen. Dass also die Wahlnorm, die einmal erlernt worden ist in der Jugend oder im frühen Erwachsenenalter, aufgegeben werden kann im Lauf der Zeit.&quot;<br /><br />Das bedeutet für die Parteien, <br /><br />&quot;dass die Wähler wählerischer werden. Das heißt, dass sie sich auf der einen Seite weniger stark auf eine Basis verlassen können, die im Grunde immer wieder nur mobilisiert werden muss, aber dann schon im Sinne der Partei abstimmt. Aber dass auf der anderen Seite natürlich auch die Verteilungsmasse im Elektorat größer wird, dass also eine Partei versuchen kann, über die 30, 35 Prozent, die sie sonst vielleicht bekommen würde von ihren Stammwählern, hinaus attraktiv zu sein für breitere Wählerschichten.&quot;<br /><br />Aus dem Grund sind Wahlkämpfe wichtiger geworden und mit ihnen die Wahlkampfforschung. Im Vergleich zu den USA wird die hierzulande noch nicht so lange betrieben. Zwar gab es an verschiedenen Universitäten vereinzelt Wissenschaftler, die sich mit dem Thema beschäftigten, aber die systematische, kooperative Forschung fehlte, wie zum Beispiel eine wissenschaftliche Begleitstudie von Wahlen.<br /><br />&quot;Der Schreckschuss war 2005, als die Bundestagswahlen plötzlich vorgezogen wurden und es unsicher war, ob es möglich ist, in irgendeiner Weise einen Antrag für die Finanzierung einer wissenschaftlichen Wahlstudie zu stellen.&quot;<br /><br />Professorin Sigrid Roßteutscher, Politologin an der Universität Frankfurt am Main:<br /><br />&quot;Und es kam aufgrund dieses Schrecks dann, was Deutsche gerne machen, wenn sie eine gleiche Idee haben, sie gründen einen Verein, das haben auch wir gemacht. Das ist die Deutsche Gesellschaft für Wahlforschung, die entstanden ist. Und aus diesem Verein heraus haben wir dann einen Antrag an die Deutsche Forschungsgemeinschaft gestellt. Und es ist uns gelungen, eine wissenschaftliche Wahlstudie für die drei Wahlen 2009, 2013, was jetzt kommt, und 2017 bewilligt zu bekommen. Natürlich fehlt noch ein Stück. Wir wollen - und sind aber auch sehr optimistisch - auch nach 2017 weiterhin wissenschaftliche Wahlforschung betreiben.&quot;<br /><br />In dem Verein ist praktisch jeder engagiert, der in Deutschland Wahlforschung betreibt<br /><br />&quot;Da könnten Sie einen Teppich über Deutschland ziehen und fast an jeder Uni ein kleines Fähnchen setzen.&quot; <br /><br />Während die kommerziellen Kollegen am Wahlabend ihre große Stunde haben und ihre Stimmergebnisse und schnelle Analysen präsentieren, braucht wissenschaftliche Wahlforschung oft Monate oder Jahre, bis sie ihre Studienergebnisse veröffentlichen kann. Insofern arbeitet sie fast unbemerkt von der Öffentlichkeit und dem gesellschaftlichen Diskurs oder anders ausgedrückt:<br /><br />&quot;Da haben sich andere Skandale schon breitgemacht. Da ist vielleicht auch der erste Minister schon entlassen. Dann kommen wir hinterher zu einem Thema, wo jeder denkt: Ist doch alles schon gesagt worden und dringen nicht so richtig in die allgemeine Debatte ein.&quot;<br /><br />Bundestagswahl 2009. Der Wahlkampf gilt im Nachhinein als wenig inspiriert und pointiert. Das hatte seinen Grund in der politischen Konstellation vor der Wahl:<br /><br />&quot;Eine große Koalition, die dazu eine akute Wirtschaftskrise zu behandeln hatte und bis zum Schluss, bis zum letzten Tag vor der Wahl, eigentlich gezwungen war, gemeinsam Politik miteinander zu betreiben.&quot;<br /><br />Zwei Regierungspartner standen sich gegenüber, die entsprechend kaum wagten, sich gegenseitig anzugreifen. Zudem schwebte - bei entsprechendem Wählervotum - das Damoklesschwert einer gemeinsamen zukünftigen Regierung über ihnen.<br /><br />&quot;Herausgekommen ist dieser Kuschelwahlkampf.&quot;<br /><br />Sagt Sigrid Roßteutscher, der als einer der langweiligsten Wahlkämpfe in der bundesrepublikanischen Geschichte gilt. Das zumindest war und ist die Meinung von Journalisten und Wissenschaftlern. Das scheinen auch die Wähler so empfunden zu haben, bestätigte sich doch einmal mehr die These, dass nach wenig pointierten Wahlkämpfen die Wahlbeteiligung niedrig ist. Doch lässt sich diese Kausalität wirklich so einfach herstellen? <br />Um die Wirkung von Aussagen, die im Wahlkampf getroffen werden, näher zu analysieren, bietet sich das TV-Duell der beiden Kandidaten an.<br /><br />&quot;Fernsehduelle sind zunächst ganz grundsätzlich ein hochspannendes Phänomen für uns, weil sie aus diesem ansonsten für uns unglaublich vielfältigen diffusen Wahlkampf plötzlich ein sehr klar umgrenztes Ereignis herausschälen.&quot; <br /><br />so der Wahlforscher Thorsten Faas.<br /><br />&quot;Da sind 90 Minuten. Da sind die beiden wichtigsten Kandidaten. Da geht es um die wichtigsten Themen. Und das alles in einem sehr isolierten Umfeld, sodass wir genau an der Stelle auch sehr genau beobachten können, worauf Menschen reagieren, auf welche Aussagen sie positiv oder negativ reagieren und auch, ob das unmittelbar danach Effekte haben kann.&quot; <br /><br />Die Wissenschaftler ließen in verschiedenen Städten Versuchspersonen in einer Laborsituation live das Fernsehduell zwischen Frank Walter Steinmeier und Angela Merkel verfolgen. <br /><br />&quot;Und wir haben sie, während sie das TV-Duell geschaut haben, mit Technik ausgestattet, die es ihnen erlaubt hat, Sekunde für Sekunde zu dokumentieren, ob sie den getroffenen Aussagen dort gerade zustimmen oder ob sie die eher ablehnen. Sodass wir am Ende eigentlich so eine Fieberkurve nachzeichnen können und pro Aussage oder pro Sekunde des Duells feststellen können, war das gerade gut für Angela Merkel, war das gerade eher ein "Treffer" für Frank Walter Steinmeier. Und dadurch auch erkennen können, welche Art von Aussagen beispielsweise überzeugender wirken als andere.&quot;<br /><br />Als besonders wichtig stuften die Zuschauer das Thema "Gerechtigkeit" ein. Sympathisanten einer Partei stimmten fast automatisch den Aussagen ihres Kandidaten zu. Die Wissenschaftler nennen das selektive Wahrnehmung. Befragungen nach dem Fernsehduell zeigten, dass auch weniger politisch interessierte Zuschauer der Diskussion aufmerksam folgten. <br /><br />&quot;Man muss sich nur die Einschaltquoten anschauen: 15, 20 Millionen hatten wir teilweise schon. Da sind auch viele Menschen dabei, die sich eigentlich nicht so stark für Politik interessieren, die dann aber in diesen 90 Minuten doch so ein Fenster der Gelegenheit sehen, sich zu informieren, zu einer Entscheidung zu kommen. Und gerade die schätzen das TV-Duell, die lassen sich dadurch auch mobilisieren. Und für die beiden Hauptkontrahenten lassen sich dort auch Stimmen gewinnen.&quot;<br /><br />Deshalb ist das TV-Duell für die beiden Spitzenkandidaten das zentrale Wahlkampfereignis, denn es sind die noch Unentschlossenen und die weniger Interessierten, die für die Parteien besonders wichtig sind. <br />Die Kandidaten wiederum stehen vor der Herausforderung, ihr Programm nicht zu platt, aber auch nicht zu kleinteilig zu verkaufen. Wird diese Balance nicht gehalten, steigen die wenig an Politik interessierten Fernsehzuschauer schnell aus. Nonverbale Effekte wie Aussehen oder ein Lächeln interessieren die Zuschauer hingegen wenig. Um herauszufinden, wie die Versuchspersonen das Fernsehduell beurteilten, bildeten die Wahlforscher eine Untergruppe: <br /><br />&quot;Das waren hundert Menschen, die das TV-Duell damals in Mannheim geschaut haben. Die haben wir zufällig in zwei Gruppen verteilt und der einen Hälfte, nämlich noch mal 40 Leuten, so 20 Minuten der unmittelbaren Nachberichterstattung gezeigt. Das war damals Sondersendung Anne Will. Da waren sehr verschiedene Leute dabei: Günter Jauch, damals noch als Gast, ein Theaterdirektor, die Chefredakteurin der "Bunten".&quot;<br /><br />Die sich alle einig waren, dass das, was man da gerade gesehen hatte, unglaublich langweilig und inhaltsleer war. Und die Zuschauer?<br /><br />&quot;Die Menschen haben dieses Echo akzeptiert und fanden es dann plötzlich auch gar nicht mehr so sinnvoll, gar nicht so hilfreich, eher auch platt und langweilig im Gegensatz zu der Gruppe, die diese Nachberichterstattung nicht gesehen hat. Die fand es nämlich durchaus hilfreich.&quot; <br /><br />Die Wissenschaftler erklären sich das damit, dass die geladenen Experten der Talkshow durch ihr Interesse an Politik ganz andere Vorkenntnisse hatten, als der durchschnittliche Fernsehzuschauer. Durch gezielte Befragung konnte sogar nachgewiesen werden, <br /><br />&quot;Dass die Menschen auch tatsächlich etwas lernen. Insofern muss man ein bisschen achten vonseiten der Medien und vonseiten der Wissenschaft, dass man das Potenzial dieser TV-Duelle, nämlich Menschen zu erreichen, die sich nicht so stark für Politik interessieren, dieses Potenzial ist vorhanden. Es ist auch ein wichtiges Potenzial, weil es mobilisiert. Und das sollten wir eigentlich nicht klein und schlecht reden. Ich persönlich finde TV-Duelle ein sehr sinnvolles Format in deutschen Wahlkämpfen. Und sie haben sich ja, aus unserer Sicht erfreulicherweise, institutionalisiert.&quot;<br /><br />Kritisch sieht Thorsten Faas allerdings die Aufstellung vonseiten der Fernsehsender. Seiner Meinung nach ist das Format, so wie es in Deutschland präsentiert wird, noch nicht ausgereift. <br /><br />&quot;Ich glaube, an der Stelle würde ein Blick über den Atlantik durchaus hilfreich sein. Da ist es gute Tradition, dass es eigentlich nur einen einzigen Moderator gibt. Darunter hat das TV-Duell 2009 sicherlich so ein bisschen gelitten, dass es doppelt so viele Moderatoren gab, wie es Kandidatinnen und Kandidaten gab, weil das so ein bisschen Linie aus dem Ereignis nimmt. Und jeder vielleicht auch seine oder ihre Frage, die er sich im Vorfeld überlegt hat, da auch an der richtigen Stelle einbringen möchte.&quot;<br /><br />Verschärfen könnte sich die Konkurrenzsituation in dem Moderatorenquartett durch den Einsatz von Stefan Raab, der bislang seine Berufung weniger im politischen Journalismus gesehen hat. <br /><br />&quot;Ob das dem ganzen gut tun würde – da schlagen zwei Seelen in meiner Brust: Einerseits würde es noch mal sicher dem Ereignis mehr Sichtbarkeit gerade auch in diesen Gruppen, von denen ich gesprochen habe, die weniger Interessierten, die jungen Menschen, gerade dort würde es zu noch mehr Sichtbarkeit führen. Auf der anderen Seite muss man ein bisschen darauf achten, dass es nicht, ich spitze es mal zu, ein billiger Klamauk wird. Das ist so der schmale Grat, auf dem man hier wandert: Das Ereignis attraktiv machen, es aber nicht entwerten, indem man es zu einer Comedy-Show macht.&quot;<br /><br />&quot;Negative Campaigning passiert immer dann, wenn Politiker im Wahlkampf sich vor allen Dingen darauf konzentrieren, den Charakter des Anderen, des Gegners infrage zu stellen oder im besten Fall für sie zu zerstören.&quot;<br /><br />Ein Beispiel für "negative Campaigning' sieht Kai Arzheimer in den Diskussionsbeiträgen, die im Zusammenhang mit den Vortragshonoraren für Peer Steinbrück generell an seiner charakterlichen Eignung für das Amt des Bundeskanzlers zweifeln.<br /><br />&quot;Das ist eine Sache, die vor allen Dingen in den USA sehr stark thematisiert worden ist in den letzten Jahren, weil man vermutet, dass das sehr negative Wirkungen auch für den politischen Prozess insgesamt hat. Das wird zum Beispiel in Zusammenhang gebracht mit sinkender Wahlbeteiligung, mit politischer Entfremdung. Aber auch mit solchen schrecklichen Ereignissen, wie diese Attacke auf die eine Senatorin. Da sagte man auch, das ist letzten Endes zu Ende gedacht, dieser politische Vernichtungskrieg gegen den Gegner.&quot;<br /><br />"Negative Campaigning" gewinnt durch das Internet eine ganz neue Qualität, nicht nur im Zusammenhang mit dem politischen Gegner, sondern auch den eigenen Parteifreunden. So erklärten die Piraten den Shitstorm, der sich über so manchem Vorstandsmitglied ergoss, zunächst für eine zulässige Meinungsäußerung. Zwischenzeitlich sorgt die bimediale Gemengelage aus Skandal und Beleidigung parteiintern für heftige Diskussion. Andererseits sind es genau die neuen sozialen Netzwerke, die für Wahlforscher spannend sind: <br /><br />&quot;Die eröffnen, ganz ähnlich dem klassischen Alltagsgespräch, solche indirekten Multiplikator-Effekte loszutreten. Als Partei ist es, gerade wenn man an Facebook denkt, sicherlich interessant, dort mit einer eigenen Fanpage vertreten zu sein. Da können die eigenen Leute auch folgen, sie fühlen sich dann vielleicht auch der Kampagne näher verbunden.&quot; <br /><br />Das große wahlkämpferische Potenzial sieht Thorsten Faas aber woanders:<br /><br />&quot;Nämlich in dem Mechanismus, dass Menschen diese Informationen über ihre Kontakte, indem sie "gefällt mir" drücken, indem sie es verteilen, diesen Botschaften, die die Parteien aussenden, eine viel, viel größere Reichweite verschaffen. Und vor allem dann auch nicht mehr das nur als Parteiwerbung dargestellt wird, sondern als Kommunikation zwischen Facebook-Freunden. Das große Potenzial dieser Netzwerke liegt in diesen Schneeballeffekten, in diesen Vervielfältigungseffekten, die eine Reichweite generieren können, die weit über die eigene Seite hinausgeht.&quot; <br /><br />Der Einfluss, den das Internet auf Wahlen hat, wird in Zukunft weiter zunehmen, meint Kai Arzheimer. Was die Bundestagswahl 2013 anbelangt, könnte der Wahlkampf dieses Mal spannender werden - mit positiven Effekten für die Demokratie, die schließlich ihre Legitimität aus Wahlen herleitet. Der langweilige Wahlkampf 2009 hatte nämlich massiven Einfluss auf das Wahlverhalten, meint Sigrid Roßteutscher<br /><br />&quot;Der massive Anstieg der Nichtwähler, ein unglaublich hoher Anstieg an Wechselwählern und Leuten, die zwischen den Parteien gewechselt haben mit ihrer Erst- und Zweitstimme. Und insgesamt das Absinken der beiden Großparteien. Die SPD hat bei keiner Wahl so viele Verluste auf einmal hinnehmen müssen. Die Grundvoraussetzungen sind jetzt völlig andere: Wir haben tatsächlich klare Regierungsverantwortung. Wir haben eine massive Veränderung der Machtgewichte innerhalb der sogenannten kleinen Parteien. Von daher: Vieles, was für 2009 zugetroffen hat, ist kaum zu erwarten für 2013. Ich hoffe, wir werden einen spannenden und polarisierenden Wahlkampf erwarten können. Und ich hoffe, dass es wieder zu einem Anstieg der Wahlbeteiligung kommt. Und für mich jetzt als Demokratieforscherin und Politikwissenschaftlerin ist das in der Tat das weitaus wichtigere, dass die Menschen sich wieder an dem politischen Prozess beteiligen, als jetzt die Frage, ob eine Partei 30 oder 35 Prozent gewinnt.&quot;<br /><br /><strong>Buchinfos:</strong><br /><ul><li>Rattinger, Hans/Roßteutscher, Sigrid/u. a. (Hg.): "Zwischen Langeweile und Extremen: Die Bundestagswahl 2009", Nomos Verlag, Baden Baden 2011<br /><li>Bytzek, Evely/Roßteutscher, Sigrid (Hg.): "Der unbekannte Wähler? Mythen und Fakten über das Wahlverhalten der Deutschen", Campus Verlag, Frankfurt/New York, 2001</ul></p>

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